Sun erweitert Patentklage gegen Netapp

Netapp-Tochter Onaro soll Speichermanagement-Technologien unautorisiert nutzen

Sun Microsystems hat vor dem Bundesbezirksgericht des Northern District of California eine weitere Patentklage gegen Netapp eingereicht. Der Server-Hersteller wirft dem im Januar von Netapp übernommenen Unternehmen Onaro vor, mit seiner Storage-Management-Technologie mehrere Patente zu verletzen.

Sun fordert das Gericht dazu auf, Netapp die unautorisierte Nutzung der Patente mit den Nummern 6.965.951, 6.182.249, 6.151.683 und 6.484.200 zu untersagen. Außerdem soll der Konzern Produkte mit der geschützen Technik künftig in den USA nicht mehr bewerben noch verkaufen dürfen. Darüber hinaus verlangt Sun Schadensersatz in nicht genannter Höhe.

Bereits im Dezember 2007 hatte Sun eine erneute Überprüfung strittiger Netapp-Patente beantragt. Dabei handelt es sich um WAFL-Patente wie Copy-on-Write, Snapshot und Writable Snapshot. Laut Sun gibt es verschiedene frühere Implementierungen dieser Technologien, die dem Patentamt nicht vorlagen, als es die Patente zum ersten Mal untersuchte.

Drei Monate zuvor hatte Netapp seinerseits Klage gegen Sun eingereicht, um deren Bereitstellung der ZFS-Technologie als Open Source zu verhindern. Deshalb wird Sun auch von der Open-Source-Gemeinde in dem Prozess unterstützt.

Themenseiten: Business, Netapp, Sun Microsystems

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