US-Provider planen 4G-Mobilfunknetze

Lizenzen für das 700-MHz-Band ermöglichen Einsatz von UMTS-Nachfolger LTE

Nach Abschluss der Auktionen für das 700-MHz-Frequenzband in den USA haben die beteiligten Mobilfunkunternehmen nun erstmals über ihre Pläne für die neuen Frequenzen gesprochen. Die meisten Unternehmen wollen diese für die Einführung der vierten Mobilfunkgeneration (4G) nutzen.

Tony Malone, CTO von Verizon Wireless, erklärte gegenüber Unstrung, sein Unternehmen wolle die Lizenzen aus der 700-MHz-Auktion für den Aufbau eines 4G-Netzes nutzen. Dabei soll die sogenannte Long-Term-Evolution-Technologie (LTE) zum Einsatz kommen, die als Nachfolger von UMTS entwickelt wird. Verizon hatte fast 10 Milliarden Dollar für Lizenzen im sogenannten C-Block bezahlt, den Provider für beliebige Dienste und Geräte öffnen müssen.

Auch AT&T kündigte die Entwicklung eines 4G-Netzes mit LTE im 700-MHz-Band an. Während Verizon eine Markteinführung für 2009 in Aussicht stellte, sprach AT&Ts CTO John Donovan gegenüber RCR Wireless von einem Zeitpunkt ab 2013. Sein Unternahmen hatte für die neuen Mobilfunkfrequenzen insgesamt 6,6 Milliarden Dollar gezahlt.

An der Auktion ehemaliger Fernsehfrequenzen hatte sich auch Google beteiligt, jedoch ohne direkten Erfolg. „Googles Motivation war das Erreichen des Mindestgebotes von 4,6 Milliarden Dollar, damit die Auflagen für offene Anwendungen und offene Mobiltelefone im C-Block in Kraft treten konnten“, erklärte das Unternehmen am Donnerstag.

Themenseiten: AT&T, Telekommunikation, Verizon Wireless

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