Investor schlägt Delisting von SGI vor

Whippoorwill Associates hält Aktien für unterbewertet und Börsennotierung für hinderlich

Als einer der größeren Anteilseigner von Silicon Graphics (SGI) schlägt der New Yorker Finanzinvestor Whippoorwill Associates im Rahmen eines bei der amerikanischen Börsenaufsicht eingereichten Dokuments das Delisting des Unternehmens vor. Unterzeichnet ist das Dokument von Shelley Greenhaus, David Strumwasser und Steven Gendal, alle drei Manager bei Whippoorwill Associates.

Die drei begründen ihren Vorschlag mit der hohen Konzentration von Aktien bei wenigen Eigentümern: Die sieben größten Anteilseigner verfügen über 77 Prozent der Aktien. Dadurch sei der Handel mit den Papieren beeinträchtigt, und die Wertentwicklung in den vergangenen Monaten spiegle nicht die tatsächliche Situation bei SGI wieder. Whippoorwill Associates will daher mit dem Vorstand und den anderen großen Investoren Gespräche aufnehmen, in denen der Rückzug von der Börse geprüft wird.

Whippoorwill Associates hält selbst 9,8 Prozent der SGI-Aktien. Die 1990 gegründete Investmentfirma ist auf Beteiligungen an Problemfirmen im Auftrag von institutionellen Anlegern spezialisiert. Als das Dokument bei der SEC eingereicht wurde, waren rund 11.500.000 SGI-Stammaktien in Umlauf, der Kurs lag bei etwa 12 Dollar pro Aktie.

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