Generalschlüssel fürs Web: So funktioniert Open ID

Internet-Nutzer müssen mit einer Vielzahl von Log-in-Daten hantieren. Den meisten Anwendern ist dies lästig. Mit Open ID soll eine Art Passepartout fürs Web etabliert werden. ZDNet erklärt die Funktionsweise sowie Vor- und Nachteile.

Welcher Nutzername? Welches Passwort? Wer im Internet surft und dabei die neuesten Webapplikationen nutzt, steht regelmäßig vor dieser Frage. Fast jeder Service, der über die reine Informationsbeschaffung hinausgeht, arbeitet mit nutzerbezogenen Daten und erfordert daher eine Registrierung.

Sehr schnell kommt man so auf 50 oder mehr Log-ins, die wohl die wenigsten im Kopf behalten können. Quasi als Notlösung verwenden viele immer die gleiche Kombination – oder beschränken sich auf wenige.

Die immer wieder erneut notwendige Registrierung gilt zudem als Hürde, die neuen Diensten die oft sehnlich erwarteten Neukunden vertreibt. Aus diesem Grund haben große Netzwerke wie Google, Microsoft und Yahoo ihre Log-ins schon lange vereinheitlicht. Allerdings gelten diese Standards jeweils nur für alle eigenen Websites.

Bequemer wäre eine Lösung, mit der man sich auf allen Sites mit denselben Daten einloggen kann – eine Art Generalschlüssel fürs Web. Mit Open ID ist eine solche Technik verfügbar. Seit Sommer 2007 kümmert sich die Open ID Foundation um ihre Verbreitung. Die Chancen für einen Durchbruch im laufenden Jahr stehen gut.

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