Studie: Microsoft behebt Sicherheitslecks schneller als Apple

"Apples Sicherheitsressourcen scheinen nicht mit der Popularität zu wachsen"

Forscher der ETH Zürich haben gestern auf der Sicherheitskonferenz Black Hat in Amsterdam ein Verfahren vorgestellt, dass die Sicherheit von Betriebssystemen anhand von Zero-Day-Lücken misst. Dafür haben die Wissenschaftler 658 Sicherheitsupdates von Microsoft und 738 von Apple aus den letzten sechs Jahren verglichen.

„Während sich die Anzahl offener Schwachstellen bei Microsoft stabilisiert hat, hat Apple inzwischen Microsoft überholt“, heißt es in dem Forschungsbericht. Die Wissenschaftler haben dafür nicht nur die Anzahl der aufgetretenen Fehler untersucht, sondern auch die Zeiträume zwischen Entdeckung und Veröffentlichung der Lücke beziehungsweise bis zum Erscheinen eines Updates oder Exploits.

„Im Durchschnitt war Microsoft in der Lage, die Zahl offener Schwachstellen konstant unter 20 zu halten. Apple konnte den Wert nicht stabilisieren“, so die Forscher. „Es sieht so aus, als könnten die Sicherheitsressourcen von Apple nicht mit der wachsenden Popularität der Produkte mithalten.“ Zudem hätten die Untersuchungen gezeigt, dass die Arbeit an neuen Betriebssystemen oder Service Packs die Entwicklung von Sicherheitsupdates generell verzögere.

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7 Kommentare zu Studie: Microsoft behebt Sicherheitslecks schneller als Apple

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  • Am 28. März 2008 um 18:49 von atx

    schneller na ja ist alles relativ
    Mein Win XP ist seit den letzten Updates immer träger geworden. Firefox friert regelmäßig ein – gleiches gilt für andere Applicationen. Der Start dauert inzwischen 20 Minuten was eine Zumutung ist. Virensoftware ist installiert und hat die Performance verbessert (McAffee) aber das System selber ist instabiler geworden. Trotz allem hatte ich noch keinen Virus . aber richtig arbeiten ist mehr ein Wunsch.
    Mein OSX hat auch Virenschutz und alles dazugehörige. Er ist 6 Jahre alt und läuft immer noch zügig ob unter 10.5 oder 10.4. Es macht sogar den Anschein als ob er unter 10.5 schneller und stabiler läuft. Viren sind hier schon seit meinem ersten Mac (1994) Fehlanzeige.
    Was nützt also eine schnelle Fehlerbehebeung wenn das System nicht mehr richtig läuft…!!!???

    • Am 28. März 2008 um 22:54 von jk

      AW: schneller na ja ist alles relativ
      wenn das starten bei dir 20min dauert, hast du wohl ein problem. ich kenne nicht einen rechner(egal welches os), der so langsam startet und dessen programme regelmäßig einfrieren. hol dir mal jemanden, der was von computern versteht und dir den rechner vernünftigt einrichtet. du scheinst davon ja keine ahnung zu haben. anders lässt sich ein der art schlecht laufendes system nicht erklären.

      • Am 29. März 2008 um 8:43 von atx

        AW: AW: schneller na ja ist alles relativ
        Nein da liegst Du etwas falsch. Die Hardwareanforderungen von Windows wachsen jedes mal. Der Laptop ist 4 Jahre alt und hat nur 256 MB RAM eine Aufrüstung lohnt aber nicht mehr. Mein Apple Rechner hat 768 MB RAM und 2×800 MHz und läuft einfach wesentlich besser, da das OS nicht so Leistungshungrig wie Windows ist. Vista würde ich auf dem Laptop gar nicht erst versuchen. Das ist sicher nur Geld und Zeitverschwendung.

        • Am 29. März 2008 um 12:41 von jk

          AW: AW: AW: schneller na ja ist alles relativ
          du willst also sagen, dass die hardware-anforderungen von win xp mit jedem bugfix/patch steigen. ja nee, is klar.

          • Am 30. März 2008 um 23:03 von Odin

            AW: AW: AW: AW: schneller na ja ist alles relativ
            Dein Windows-Rechner hat weniger RAM und du reklamierst, dass er langsamer läuft als dein Apple-Ding!?!
            Sorry, aber das ist jetzt echt total bescheuert…
            Ich habe schon Windows XP auf 64-MB-RAM-Rechnern installiert, und das startet eigentlich immer noch in angenehmem Tempo, und läuft auch ganz OK, selbst mit den SPs und Updates.
            Anscheinend bist du einfach nicht fähig, deinen WinXP Rechner richtig zu konfigurieren…

            Wenn ich dich jetzt beleidigt haben sollte, dann entschuldige ich mich.

            Es passt mir einfach nicht in den Kopf, dass alle MAC-User den MAC anhimmeln, alle Windows-User Windows anhimmeln und die Linuxer sowieso.

            Irgendwie scheinen das viele wie eine Art Religion zu handhaben und vergessen dabei den letzten Rest objektivität.

            Jedes OS hat Vor- und Nachteile, und Windows XP ist sicher relativ gut, wenn man sich ein wenig damit beschäftigt hat.

          • Am 31. März 2008 um 9:51 von atx

            AW: AW: AW: AW: AW: schneller na ja ist alles relativ
            Versuch mal Vista auf einem Rechner von 2002 zu installieren und dann rede mit. Ich arbeite seit 1990 mit Windows Rechnern und finde das System einfach mies.
            Ich bin sicher in der Lage ein System zu tunen. Es sit aber nicht die Aufgabe des Users ein System zu optimieren, sondern das gehört zum Entwickeln mit dazu. Wer gerne bastelt dem kann ich Windows nur empfehlen. Wer wirklich ernsthaft Geld mit Windows verdienen muss, dem kann ich nur davon abraten. Übrigens entwickle ich selber Software und weiss somit wovon ich spreche – Du auch????

    • Am 31. März 2008 um 9:52 von Robert Wellmann

      AW: schneller na ja ist alles relativ
      Früher war es IE <> Netscape, dann auch IE <> FF, dann Windows <> Linux, dann Hotmail <> Google und jetzt halt Windows <> Mac.

      Man habt ihr den ganzen Tag nichts besseres zu tun als irgendwelche Gründe zu finden, um Windows schlecht zu machen? Nehmt Euren Mac und seid glücklich. Aber bitte ohne Parallels und somit, unter Mac gibts ja alles, oder?

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