Yahoo und Microsoft beginnen informelle Gespräche

Zahl der möglichen Retter für Yahoo wird geringer

Berichten zufolge haben Microsoft und Yahoo gestern informelle Gespräche über einen möglichen Zusammenschluss begonnen. Damit reagierten beide Unternehmen auf Veränderungen in der Branche seit der Veröffentlichung des ersten Kaufangebotes Anfang Februar.

„Yahoo hat Bereitschaft zum Reden gezeigt“, erklärte eine gut informierte Quelle am Mittwoch. Auch habe Yahoo das Kaufangebot bisher noch nicht offiziell abgelehnt, und Microsoft wolle nicht länger auf eine Ablehnung warten.

Ob die Gespräche zum Abschluss eines Vertrages führen können, wollte die Quelle nicht beurteilen. Ein anderer mit den Vorgängen vertrauter Experte dämpfte am Donnerstag die Erwartungen. Microsoft werde eine Stellungnahme veröffentlichen, falls die Gespräche einen Wendepunkt erreichen.

In der letzten Woche hatte Yahoo den Termin für die Nominierung neuer Kandidaten für den Aufsichtsrat verlängert, um mehr Zeit für Verhandlungen mit möglichen Partnern zu erhalten. Am Montag hatte schließlich News Corp, einer der möglichen Retter, sein Hilfsangebot zurückgezogen, um eine Bieterschlacht mit Microsoft zu verhindern.

Der andere mögliche Retter für Yahoo, AOL, kündigte gestern eine Übernahme von Bebo für 850 Millionen Dollar an. Dieser Kauf muss das Interesse von AOL an Yahoo nicht mindern, reduziert aber Time Warners finanzielle Möglichkeiten für eine Yahoo-Übernahme.

Themenseiten: AOL, Business, Microsoft, News Corp, Yahoo

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