Logitech bestreitet Übernahme durch Microsoft

Akquisition ist eine "Operation ohne Sinn"

Guerino De Luca, Ex-CEO und Verwaltungsratsvorsitzender von Logitech, hat seit Januar kursierende Gerüchte dementiert, Microsoft wolle den Konzern übernehmen. Gegenüber der italienischen Zeitung „Corriere della Sera“ sagte er, dass eine Übernahme eine „Operation ohne Sinn“ sei.

Da Microsoft in den Sparten Mäuse, Tastaturen und Webcams Logitechs schärfster Konkurrent sei, würden die Wettbewerbsbehörden einer Akquisition nicht zustimmen. Beide Unternehmen halten bei den Periperiegeräten zusammen einen Marktanteil von über 50 Prozent. Dabei kommt Microsoft nach Angaben von De Luca nur auf 30 Prozent von Logitechs Marktanteil.

Nachdem im Januar gemunkelt worden war, Microsoft würde für den Peripheriegerätehersteller bis zu 8 Milliarden Dollar zahlen, war Logitechs Aktienkurs deutlich nach oben geklettert. Dem hält De Luca entgegen, dass die Aktien nur für einen Tag gestiegen seien. Außerdem fehle Logitech ohne Konkurrenz der Antrieb zur dauernden Innovation.

Themenseiten: Business, Logitech

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