Web-Entwickler prognostizieren Ende von E-Mail

Alternativen zu spamverseuchter Kommunikationsform gesucht

Während der Konferenz Future of Web Apps (FOWA) in Florida haben vergangene Woche verschiedene Experten das Ende des elektronischen Postverkehrs vorausgesagt. Immer mehr Webanwendungen übernähmen Aufgaben des klassischen E-Mail-Verkehrs.

„E-Mail ist für einige Anwender bereits gestorben“, sagte Kevin Marks, Entwickler des Open-Social-Projekts von Google. Vor allem die jüngere Generation setze verstärkt auf mobile Textdienste und soziale Netzwerke wie Facebook. „Sie sehen E-Mail als etwas mit Spam Verseuchtes an, das sie jeden Tag ärgert oder über das sie mit ihrer Bank in Kontakt treten.“ Technologien wie Open ID trügen dazu bei, dass Online-Identitäten heute mehr als eine E-Mail-Adresse seien.

Einige der Start-ups, die Internet-Kommunikationsdienste bereitstellen, haben jedoch regelmäßig mit Ausfällen zu kämpfen. So musste Blaine Cook, Entwickler des Dienstes Twitter, während seines Vortrages auf der FOWA mehrfach seinen Administratoren wegen eines Ausfalls von Twitter telefonisch Hilfestellung leisten.

Die Stabilität der E-Mail-Alternativen dürfte maßgeblich über die Nachfolge entscheiden. Doch auch die klassischen E-Mail-Provider blieben zuletzt nicht von Ausfällen verschont. Vergangene Woche stand einigen Nutzern beispielsweise das Log-in für Microsofts Windows Live für mehre Stunden nicht zur Verfügung, und auch Yahoo Mail meldete ein Problem mit seinem System.

Themenseiten: Breitband, Facebook, Google, Telekommunikation

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Caroline McCarthy, Stefan Beiersmann
Autor: Caroline McCarthy, Stefan Beiersmann
Freier Mitarbeiter
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