Nortel kämpft mit weiteren Entlassungen gegen Verluste

Der kanadische Telekommunikationsausrüster schafft es nicht aus der Krise

Nortel Networks steckt weiterhin in der Krise. Der Umsatz für das vierte Quartal (3,2 Milliarden Dollar) und das gesamte Geschäftsjahr 2007 (10,95 Milliarden Dollar) lag jeweils vier Prozent unter dem des letzjährigen Vergleichszeitraumes. Unter dem Strich steht ein Fehlbetrag von 844 Millionen Dollar. Den entschuldigt der Telekommunikationsausrüster mit dem starken Kurs des kanadischen Dollars und steuerlichen Sonderbelastungen.

Aber auch diese Erklärung kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Kanadier trotz einer nun bereits seit Jahren andauernden Restrukturierung nicht aus der Krise kommen. Als möglichee Auswege waren kürzlich ein Joint Venture mit Motorola und die Übernahme der Siemens-Telefonanlagensparte im Gespräch.

Vorerst versucht es CEO Mike Zafirovski aber mit traditionellen Maßnahmen: Einem Restrukturierungsplan fallen 2100 Stellen zum Opfer. Rund 1000 weitere sollen in „Regionen mit höherem Wachstum und geringeren Kosten“ verlegt werden. Für die betroffenen Mitarbeiter wird das aber in den meisten Fällen wohl auch die Kündigung bedeuten. Rund 70 Prozent des Stellenabbaus soll im laufenden Jahr abgeschlossen werden.

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