Berlin will 115 per VoIP realisieren

Ziele sind einfacherer Zugang zu Behörden und Kosteneinsparungen

Das IT- Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin) hat mit der Erneuerung des Landesnetzes jetzt die notwendigen technischen Voraussetzungen für die einheitliche Behördenrufnummer 115 geschaffen. Lieferant für die mit MPLS-Technologie ausgerüstete Infrastruktur ist Cisco, Implementierungspartner T-Systems.

Das neue Netzwerk soll die Plattform für Sprach-, Daten- und Videokommunikation sowie die Integration der Fachverfahren bilden. Dazu stehen IP-Telefone an jedem Arbeitsplatz in der Berliner Verwaltung. Das Backend bildet eine Unified-Communications-Plattform auf Basis des Cisco-Call-Managers. Als Voraussetzung für die geplante Einführung der Behördenrufnummer 115 sorgt diese Plattform dafür, dass durchgängige Prozessketten vom Callcenter bis in alle betroffenen Berliner Behörden herstellbar werden.

Die Zusammenfassung aller Kommunikations- und Informationsdienste auf einem konvergenten IP-Netz erlaubt es, über einen standardisierten Anschluss Sprach-, Daten- und Videoübertragung bereitzustellen. Neben der Vereinheitlichung und dem einfacheren Zugang zu den unterschiedlichen Behörden soll das Bürgertelefon auch dabei helfen, die Kosten in der Verwaltung zu senken. Die Berliner Verwaltung erzielt etwa durch den zentralen Betrieb in einem Shared Service Center Einsparungen im IT-Betrieb.

„So wie das Berlin Telefon Bezirk für Bezirk erweitert wird, kann auch der bundesweite Service aufgebaut werden. Servicecenter in Kommunen und Ländern, aber auch bundesweite Einrichtungen wie Ministerien oder die Agentur für Arbeit können nach und nach angeschlossen und mit der bestehenden Technik in die übergeordnete Infrastruktur integriert werden“, sagt Konrad Kandziora, Vorstand des ITDZ Berlin.

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