Patentstreit zwischen RIM und Motorola entbrannt

Blackberry-Hersteller wirft dem Kontrahenten überhöhte Lizenzgebühren vor

Wie die Washington Post berichtet, hat RIM eine Patentrechtsklage gegen Motorola eingereicht. Angeblich soll das Unternehmen gegen ein RIM-Patent verstoßen haben, das „ein auf die Nutzung durch Daumen optimiertes Keyboard“ schützt. RIMs Klage erfolgte einen Tag, nachdem Motorola dem Blackberry-Hersteller die unrechtmäßige Nutzung von Patenten etwa zur Rufnummernerkennung vorgeworfen hatte.

Außerdem unterstellt RIM dem Hersteller des Razr, überhöhte Lizenzgebühren für seine Patente zu verlangen. „Sie haben ihr eigenes Handygeschäft in den Sand gesetzt und wollen nun mit exorbitanten Royalties auch noch andere kaputtmachen“, heißt es in der Klageschrift von RIM, das in seinen WLAN-fähigen Modellen Motorola-Patente einsetzt. Zugleich zahle der Konzern aber nicht für Urheberrechte, die RIM gehörten.

Die Klagen wurden jeweils im Bundesstaat Texas eingereicht. Beide Unternehmen fordern Schadensersatz in Millionenhöhe.

Themenseiten: Business, RIM

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