Vodafone testet HSPA+

Mobile Übertragungstechnik soll Datentransferraten von bis zu 28,8 MBit/s ermöglichen

Vodafone will gemeinsam mit Ericsson, Huawei und Qualcomm das mobile Übertragungsprotokoll HSPA+ testen. Die auch unter dem Namen HSPA Evolution bekannte Technik ermöglicht nach Angaben der Mobilfunkproviders Datentransferraten von bis zu 28,8 MBit/s.

Hierzulande erreicht das bislang kommerziell verfügbare HSPA-Netz maximal einen Downstream von 7,2 MBit/s. Die von Vodafone für Ende 2008 vorgesehene nächste Ausbaustufe wird höchstens 14,4 MBit/s schaffen.

Mit HSPA+ soll die Downloadgeschwindigkeit nochmals verdoppelt werden. Zur Erhöhung der Transferraten kommt laut Vodafone die MIMO-Technik mit mehreren Antennen und einem komplexen Modulationsverfahren namens „64-QAM HSDPA“ zum Einsatz. Allerdings sind heutige Geräte nicht zu der neuen Technik kompatibel.

„Durch die Tests wollen wir herausfinden, ob sich HSPA+ dazu eignet, die Lebenszeit aktueller UMTS-Netze zu verlängern“, sagte Vodafone-CTO Steve Pusey. Die Experimente ergänzten Forschungen an kommenden Drahtlostechniken wie dem UMTS-Nachfolger LTE (Long Term Evolution).

Themenseiten: Breitband, Telekommunikation, UMTS, Vodafone

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1 Kommentar zu Vodafone testet HSPA+

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  • Am 18. Februar 2008 um 14:43 von Mr Besserwisser

    Heisst es nicht HSDPA ?

    HSPA ist der Oberbegriff und setzt sich aus HSDPA (Download) plus HSUPA (Upload) zusammen. Viele Grüße, die Redaktion

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