Keine AMD-PCs mehr im Dell-Webshop

Deutschland von Änderungen nicht betroffen

Ohne Vorankündigung hat Dell Ende letzter Woche den Großteil der Heimanwender-PCs mit AMD-Prozessoren aus dem Sortiment seines Webshops gestrichen. Laut Dell können die betroffenen Produkte weiterhin per Telefon bestellt oder über Handelspartner gekauft werden.

Einen Grund für den Kurswechsel hat der Computerhersteller nicht genannt. Es wird vermutet, dass die zunehmende Dominanz von Intel sowie die Produktverzögerungen und Lieferschwierigkeiten von AMD die Entscheidung bei Dell ausgelöst haben.

Dell wies darauf hin, dass die Überarbeitung des Produktangebotes ein normaler Vorgang sei. Eine zukünftige Revidierung der Entscheidung schloss Dell nicht aus. Ein AMD-Sprecher lobte die guten Beziehungen seines Unternehmens zu Dell und verwies auf Erfolge von Dell mit AMD-PCs bei Handelspartnern.

In Deutschland hat Dell bisher noch keine Änderungen am Produktportfolio vorgenommen. Allerdings stehen Dell hierzulande auch keine Handelspartner zur Verfügung, über die Desktops und Notebooks vertrieben werden könnten. Weiterhin teilte Dell mit, dass in den USA das Sortiment für Firmenkunden nicht verändert worden sei.

Themenseiten: AMD, Business, Dell, Hardware, Notebook

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