Motorola und Nortel planen angeblich Joint Venture

Zusammenlegung der Netzwerksparten als Reaktion auf nachlassendes Branchenwachstum

Motorola und Nortel wollen offenbar ihre Mobilfunk- und Netzwerksparten zusammenlegen. Mit dem Joint Venture reagierten die Netzwerkausrüster auf das nachlassende Branchenwachstum, berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf Insiderkreise.

Die Gespräche mit Nortel sind Teil des Restrukturierungsplans, den der neue Konzernchef Greg Brown auf den Weg gebracht hat. Derzeit prüft das Unternehmen auch eine Abspaltung seiner defizitären Handysparte.

Das Joint Venture aus Motorola und Nortel hätte einen geschätzten Jahresumsatz von 10 Milliarden Euro. Durch die Zusammenlegung könnten voraussichtlich Kosten für Marketing, Vetrieb und Entwicklung reduziert sowie größere Lieferabkommen abgeschlossen werden. Dadurch ergäbe sich eine bessere Wettbewerbsposition gegenüber größeren Konkurrenten wie Ericsson, Alcatel-Lucent und Nokia Siemens Networks (NSN).

Themenseiten: Business, Motorola, Nortel Networks

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