Gerücht: Nokia hat Bochumer Werk absichtlich geschadet

Weniger umsatzstarke Handymodelle hätten angeblich die Produktivität geschwächt

Nokia hat sein Bochumer Werk anscheinend bewusst in die Bredouille gebracht. Das berichtet die Rheinische Post. An dem dortigen Standort hätten häufig die zu produzierenden Handymodelle gewechselt und seit 2007 würden dort nur noch kleinere Linien gefertigt, die nicht den meisten Umsatz einbrächten. „Das bremst die Produktivität eines Standortes“, ließen Gewerkschaftskreise verlautbaren.

Mittlerweile schließt der Nokia-Betriebsrat einen Streik nicht mehr aus. Da in der Bochumer Produktionsstätte derzeit acht unterschiedliche Handymodelle zusammengeschraubt und inklusive Zubehör verpacht und verschickt werden, wären dann Verzögerungen bei der Auslieferung die logische Konsequenz.

Themenseiten: Business, Nokia

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

2 Kommentare zu Gerücht: Nokia hat Bochumer Werk absichtlich geschadet

Kommentar hinzufügen
  • Am 10. Februar 2008 um 19:33 von seebaer_notti

    Nokia und der Wechsel
    Nun wird doch wieder deutlich, warum die Zeitschrift früher immer nur Rheinische Pest hieß.
    Man sollte mal darüber nachdenken, wie viele neue Handy-Modelle von Nokia in den letzten Jahren auf den Markt geworfen worden sind und vor allen Dingen wo die Ursache dafür steckt. Nennt man wohl Kundenwillen.
    Das der Betriebsrat und die Mitarbeiter nicht gerade gut auf die Firmenführung zu sprechen ist, ist wohl zu verstehen, aber warum muss man dann noch durch die Art und Weise der Berichterstattung Öl ins Feuer gießen?

    • Am 11. Februar 2008 um 8:01 von Karl

      AW: Nokia und der Wechsel
      Vieleicht weil es wahr ist ??????

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *