Apple schließt kritische Lücke in Quicktime

Version 7.4.1 behebt Problem mit RTSP-Header

Apple hat einen Sicherheitspatch für seine Multimedia-Architektur Quicktime veröffentlicht. Version 7.4.1 beseitigt einen kritischen Fehler, der Angreifern das Einschleusen von Schadcode und damit die Kontrolle über das System ermöglicht.

Das ursprünglich vom Sicherheitsforscher Luigi Auriemma entdeckte Leck wird durch einen Begrenzungsfehler in der Verarbeitung von RTSP-Antworten (Real Time Streaming Protocol) verursacht. Es könne beispielsweise durch das Senden einer speziell präparierten Antwort mit einem überlangen „Reason-Phrase“ ausgenutzt werden, um einen Pufferüberlauf zu verursachen, heißt es in einer Sicherheitsmeldung von Secunia. Angreifer müssten Anwender für eine erfolgreiche Ausnutzung nur dazu bringen, eine bösartige Quicktime-Media-Link-Dateien (QTL) zu öffnen oder eine manipulierte Website zu besuchen.

Quicktime 7.4.1 steht ab sofort für die Betriebssysteme Windows XP SP2, Vista sowie Mac OS X 10.3.9 und höher zum kostenlosen Download bereit. Alternativ ist der Patch auch über die Update-Funktion von Mac OS X erhältlich.

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