Arcor und Alice planen Bündnis gegen Telekom

Deutschlands zweitgrößter Festnetzbetreiber will DSL-Anschlüsse für Hansenet schalten

Arcor will sich im Kampf um Marktanteile offenbar erstmals mit einem Konkurrenten gegen die Deutsche Telekom verbünden. Deutschlands zweitgrößter Festnetzbetreiber für Internet und Telefonie plant einem Bericht des Wirtschaftsmagazins Capital zufolge, in großen Teilen des Bundesgebiets künftig DSL-Anschlüsse für Hansenet zu schalten, das DSL-Verträge unter der Marke Alice verkauft.

Verhandlungen zu diesem Thema seien bereits weit fortgeschritten, zitiert Capital mit den Vorgängen vertraute Personen. Leidtragender des Bündnisses wäre in erster Linie die Telekom: Der Bonner Konzern hatte bislang Alice-DSL-Anschlüsse in den Regionen weiterverkauft, in denen Hansenet kein eigenes Netz hat.

Doch auch andere Mitbewerber könnten durch die Kooperation von Arcor und Hansenet unter Druck geraten. Dazu zählen etwa United Internet, unter anderem Gesellschafter von 1&1, GMX und Web.de, oder Freenet.

Themenseiten: Alice, Arcor, Business, Deutsche Telekom, Telekommunikation

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8 Kommentare zu Arcor und Alice planen Bündnis gegen Telekom

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  • Am 28. Januar 2008 um 23:03 von biehl

    arcor und alice vs telecom
    zumindest interessant. die macht der telekom zu brechen ist sicher berechtigt. aber haben wir danach vielleicht einen anderen multi????

    • Am 29. Januar 2008 um 11:10 von d

      AW: arcor und alice vs telecom
      Ich seh mittlerweile Probleme durch die Konkurrenten heranwachsen!
      In letzter Zeit musste ich die Beobachtung machen, dass sich echt wenig um den Ausbau bzw. den Erhalt bestehnder Anschluesse gekümmert wird! Und Probleme mehr und mehr bei denen auftreten.
      Daher ist es sicher gut, wenn zwei schon relativ große sich zusammen tun, da dadurch auch der finanzielle Hintergrund für umfassenden Service gegeben ist!

  • Am 30. Januar 2008 um 12:52 von Michael

    Zuverlässigkeit der Anbieter
    Wenn man die Sache an sich objektiv betrachtet, hat man mit den Anbietern wie Alice und Arcor mehr Probleme als Vorteile.
    Gerade im Bereich Internetflatrate ist besonders Arcor auffällig: nämlich durch sehr lange Seitenladezeiten!
    Auch wenn die Telekom sicherlich teurer ist zahle ich gerne mehr, denn im Falle eines Problems muß ich nur die Störungsstelle anrufen die dann sehr schnell reagiert und den Fehler behebt.
    Bislang gab es nur ein einziges Mal Probleme, was allerdings mit inkompetenten Mitarbeitern eines Callcenters zusammenhing, die für die Telekom Verträge an den Mann bringen wollen und denen jedes Mittel recht ist um etwas zu verkaufen.
    Im großen und ganzen lehnen sich die Anbieter wie Arcor & Co sehr weit aus dem Fenster, besonders eben bei Kundenwerbung, Service und wie bei Alice gerade bei Abrechnungen und Datengeschwindigkeiten.
    Gerade im Bereich Kundenwerbung sit gerade Arcor interessant, denn wenn sich mir gegenüber ein Mitarbeiter vorstellt und behaupet er würde im Auftrag der Telekom vorsprechen weil das Telefonieren günstiger geworden ist und er noch die Daten abgleichen müßte und dazu eine Unterschrift von mir benötigt, um alles zu bestätigen, werde ich schon sauer.
    lediglich meine gute Erziehung hat Ihn vor einer kräftigen Tracht Prügel verschont.
    Unseriöser gehts wohl kaum.
    Es bringt keine wirkliche Vorteile für den Endkunden und man sollte sich schon wirklich gut überlegen, ob sich ein Wechsel tatsächlich rechnet.
    Und da entscheidet nicht unbedingt die zu zahlende Summe, sondern eben auch die Zuverlässigkeit des Anbieters.
    Das muß man nun einmal so sehen – ob man die Telekom nun mag oder nicht.

    • Am 30. Januar 2008 um 15:23 von wosch

      AW: Zuverlässigkeit der Anbieter
      Meine Freundin hat seit ca. einer Wocher Alice im Hamburger Stadtteil Altona Nord / Eimsbüttel und dort hat die Umstellung ohne Probleme geklappt und die 16ooo er Leitung bringt laut http://www.wieistmeineip.de Leitungstest VOLLE Geschwindigkeit. Dies habe ich in Braunschweig weder bei Freenet, noch HTP und auch nicht bei der T-Com.
      Das einzige was man sich bei Alice verkneifen sollte, ist der kastrierte Siemensrouter, den man nur mit Trick zu vernünftigem Arbeiten bringen kann. Besser ist man allemal mit einem AVM Produkt bedient.

      wosch

      • Am 31. Januar 2008 um 10:01 von s

        AW: AW: Zuverlässigkeit der Anbieter
        —-ich gebe michael zum Teil recht. Nur muss man sich fragen, wie das der telekom gelingt, warum die den service häufig recht schnell liefern und warum die naderen das nicht so gut können.

        erstens: die Tcom hat ihr netz fast ausschliesslich mit staatlicher hilfe aufgebaut bzw. im vergleich zu heutigen preisen geschenkt bekommen. dies bleibt allen anbietern verwehrt. Daraus ergibt sich auch die antworten auf die fragen: sie haben einfach die ressourcen dafür! die fehlen bei allen anderen.

        zweitens: da sie die ressourcen haben, ist auch das einzige werbewirksame mittel, was auch objektiv beurteilt auch stimmt, dass sie zumindest dahingehend einen guten service liefern.

        Aber drittens muss ich sagen, dass ich gerade mit alice überhaupt keine problem hatte und ich den eindruck hatte, dass dort gerade im callcenter auch kompetente leute sitzen, welche wirklich helfen können. allerdings weiss ich nichtmehr, ob es momentan auch noch so is, nachdem aol ja eingestiegen ist. ich hatte den eindruck, die qualität ist gesunken. Amis halt… protzen und masse, ein prima vergleich zu ihren autos

        • Am 2. Februar 2008 um 0:29 von diskuteur

          AW: AW: AW: Zuverlässigkeit der Anbieter
          Hmm….es wäre mir neu, das AOL bei Hansenet eingestiegen ist…..ich glaube das war so, das Hansenet AOL Deutschland gekauft hat….gibt es überhaupt noch AOL Anschlüsse in Deutschland??
          …zum Thema Service…..:
          die letzten Meter aus dem hauptverteiler zum Kunden sind immer Telekom – wenn dein neuer Anschluss geschaltet wird kommt jau auch kein Freenettechniker…..sondern der Telekommann. Wenn die Entstörung ewig dauert – liegt das dann immer nur an der bösen freenet oder dem schlechten Service von HTP oder hat wieder mal ein 1und1 Mitarbeiter geschlampt?
          ….wahrscheinlicher ist da für mich, das die telekomeigenen Kunden eher bevorzugt abgearbeitet werden. Bei vielen Resellern hat man 4-6 Wochen Wartezeit. Die Telekom liefert innerhalb 1 Woche….das macht doch nachdenklich – oder?

          • Am 8. Februar 2008 um 21:41 von Richter169

            AW: AW: AW: AW: Zuverlässigkeit der Anbieter
            Das mit der Telekomm hatte ich schon mal. Die haben von den Anbieter AOL den Auftrag erhalten, meine Leitung zu checken, weil sie ZU Langsamm ist. Es hat sich eine Woche nichts getan. Dann habe ich die Störungsstelle der Telekomm angerufen und dort wollte man mich abspeisen mit den Satz da müssen sie scih an ihren Anbieter wenden. Ich habe dann nur gesagt der Auftrag liegt bei ihnen vor und wird absichtlich von ihnen nicht ausgeführt um die Anbieter schlecht aussehen zu lassen.

            Am nächsten Tag hat einer von der Telekomm die Leitung gemessen und ein Techniker zu einen Verstärkerpunkt geschickt. Dort wurde ein Teil ausgetauscht und ich hatte dann 6 mb (statt 4 mb) die Vertraglich waren.

            Die Telekomm kann sowohl als auch.

            Bis dann
            LG von Richter169

    • Am 2. Februar 2008 um 15:31 von Diddmaster

      Guter Post
      "Gerade im Bereich Internetflatrate ist besonders Arcor auffällig: nämlich durch sehr lange Seitenladezeiten!"

      Willkommen im Club, surfen mit Arcor ist einfach eine Qual… ich wünschte ich hätte meine Vater dazu gekriegt den Anbieter (gerne auch für 2-3€ mehr bei der T-Com) zu wechseln, der Vertrag lief nämlich aus, aber nein, wieder 2 Jahre bei diesem mittlerweile einfach nur noch Kackendreistem Laden!

      Ich verstehe mittlerweile auch nicht mehr die ganze Gängelung der Telekom, Argumente wie Netz geschenkt gekriegt vor XX Jahren ziehen mittlerweile nicht mehr, warum sollte verdammt nochmal nur die Telekom verpflichtet sein für eine Wartung der Leitungen zu sorgen, die anderen Provider lachen sich doch allesamt ins Fäustchen. Und wenn sie es nicht gebacken kriegen, dann sollen sie halt ihre tarife mal wieder auf ein normales Niveau anheben, +5€ mehr für eine ordentliche Pflege der Infrastruktur bis zu 10€ mehr für einen weiteren Ausbau, sollte den Leuten es schon Wert sein, wer das nicht bezahlen will, bekommt eben genau das, was er bezahlt!

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