Cisco investiert in britischen UMTS-Spezialisten

Netzwerkreichweite in geschlossenen Räumen soll verbessert werden

Cisco Systems hat einen unbekannten Betrag in das britische Femtozellen-Unternehmen IP-Access investiert. Dadurch will der Konzern seine WLAN-Sparte stärken. Unter einer Femtozelle versteht man eine Sendestation für ein privates UMTS-Funknetz.

Femtozellen bieten Mobilfunkanbietern die Möglichkeit, den Markt für feste und mobile Anschlüsse zusammenzuführen. Die Geräte von IP-Access können die Signalstärke in geschlossenen Räumen erhöhen, um auf diese Weise einen besseren Empfang zu gewährleisten. Die neue Technologie wird schon von verschiedenen WLAN-Anbietern weltweit genutzt. Sprint Nextel hat im vergangenen Jahr ein Femtozellen-Produkt angekündigt.Die Webseite von IP-Access nennt als Kunden Netzwerk-Anbieter wie T-Mobile in den USA, Smart auf den Philippinen, Telfort in den Niederlanden und O2 in Tschechien.

Auch andere große Unternehmen sind an der Femtozellen-Technologie interessiert. Im vergangenen Jahr investierte Google einen unbekannten Betrag in Ubiquisys.

In den vergangenen Jahren hat Cisco seine Wireless-Abteilung gehörig erweitert. Zu den größten Akquisitionen zählen Linksys, Airespace und Cognio. Im Oktober hatte Cisco zudem den Hersteller von Wireless-Zubehör, Navini, für 330 Millionen Dollar übernommen.

Themenseiten: Business, Cisco

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