IBM macht SAP in Lotus Notes verfügbar

Erster Kunde für Integration der Business Suite ist Coca-Cola

IBM und SAP haben heute eine Kooperation öffentlich gemacht: IBMs Groupware Lotus Notes und SAPs Business Suite sollen integriert werden. Dann könnten Nutzer aus der gewohnten Umgebung auf SAP-Geschäftsprozesse und Daten zugreifen, so die Partner.

In der ersten Version von Atlantic ist die Unterstützung von SAP-Workflows, Reporting und Analytics sowie ein Set von Paketen für unterschiedliche Benutzerrollen und die Synchronisation von SAP-Rollen im Lotus-Notes-Client geplant. Zudem werden Werkzeuge angeboten, um diese Rollen zu erweitern und anzupassen.

Eine solche Nutzung von Lotus Notes als Frontend für SAP ginge über das hinaus, was SAP und Microsoft unter dem Namen Duet angekündigt haben. IBM ließ auf einer Veranstaltung in München durchblicken, dass die Lösung mit dem Codenamen Atlantic proaktiv sei. Die Daten würden nicht nur in einer zentralen Verwaltung vereint, sondern integriert, so dass die angefragten Informationen direkt aufgerufen werden könnten.

So seien die Daten und Prozessinformationen der SAP Business Suite direkt anzusteuern. Bevor Manager eine Reise beantragen, könnten sie direkt aus ihrem Lotus-Notes-Posteingang heraus auf SAP-Reports zugreifen, die ihnen die aktuelle Situation ihrer Kostenstelle anzeigen.

Als einer der ersten Kunden wurde Coca-Cola genannt. Atlantic soll im vierten Quartal 2008 ausgeliefert werden. Der Vertrieb erfolgt durch beide Firmen, teilte IBM mit.

Themenseiten: IBM, Mittelstand, SAP, Software

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