CMOS-Bildsensor von Samsung schafft 14,6 Megapixel

Bildwandler soll in neuen APS-C-Spiegelreflex-Kameras eingesetzt werden

Der koreanische Hersteller Samsung hat einen CMOS-Bildsensor mit einer effektiven Auflösung von 14,6 Millionen Bildpunkten entwickelt. Der Sensor im APC-C-Format misst 23,5 mal 15,7 Millimeter und soll in kommenden semiprofessionellen digitalen Spiegelreflexkameras verbaut werden.

Laut Hersteller bietet er eine Lichtempfindlichkeit von ISO 3200. Der Energieverbrauch des Sensors soll sehr gering ausfallen. Neben dem CMOS-Chip hat Samsung auch einen neuen Bildprozessor fertiggestellt, der in der Lage ist, die großen Datenmengen zu verarbeiten.

Themenseiten: Hardware, Samsung Opto-Electronics

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3 Kommentare zu CMOS-Bildsensor von Samsung schafft 14,6 Megapixel

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  • Am 21. Januar 2008 um 12:24 von Rumble

    Fototechnisch unverstandenes blabla
    Je kleiner ein Sensor ist, bzw desto mehr Pixel auf der gleichen Fläche liegen, desto stärker rauscht es im Bild. Das, gekoppelt mit 3200 ISO, dürfte eine Bildorgie "Fernseher ohne Antenne" geben – Bildrauschen als Kunstform?

    Das sind leider physikalische Grundlagen der Technik, die auch ein toller Bildprozessor nicht mehr schönrechnen kann. Es geht wenig über eine Kamera mit großem Bildsensor – 14 Megapixel sind ohnehin unnötig. Das braucht bestenfalls ein Vollprofi, der große Werbeplakate in Fotoqualität produzieren muss.

    Aber der wird eher zu einer EOS-1 Mk2 oder Mk3 o.ä. greifen als zu einer Samsung.

    Derart hohe Pixelwerte sind für den Normalanwender völlig unsinnig – aber sie haben das Ansehen des Mercedessterns auf der Motorhaube. Genau so wie mehr Arbeitsspeicher in den meisten Fällen mehr bringt als mehr MHz im Prozessor – trotzdem verkaufen sich hoch getaktete Maschinen mit verkrüppeltem Arbeitsspeicher gut.

    Hauptsache große MPix-Zahl – das billige Objektiv fällt nicht auf, fotografieren kann ich eh nicht…..

    • Am 21. Januar 2008 um 14:01 von Hugo Palm

      AW: Fototechnisch unverstandenes blabla
      Richtig! Ohne ein gutes Objektiv nutzt der beste Sensor nichts! Was eigentlich zählt sind geschliffenes Glas, optischer Zoom und große Linsen mit hoher Lichtflutung. Bei den Kompaktkameras ist mit 5-6 Mio Pixel schon eigentlich die physilkalische Grenze des Machbaren erreicht. Alles andere verfälscht das Ergebnis. Wer dann noch Lichtempfindlichkeiten oberhalb 400 ISO braucht, sollte die Finger vom Fotografieren lassen. Mit steigender Lichtempfindlichkeit im oberen Bereich muss auch die ISO im unteren Bereich angehoben werden. Teilweise fangen die Apparate heute erst mit 200 ISO an, darunter geht nichts mehr. Das ist selbst für versierte Amateure nicht zu gebrauchen.

      • Am 24. Januar 2008 um 4:44 von Gustav Grewe

        AW: AW: Fototechnisch unverstandenes blabla
        Der Ausführung zu der Anforderung an eine gute Optik schließe ich mich vorbehaltlos an.
        Dem vermuteten Bildrauschen des neuen Fotosensors möchte ich jedoch widersprechen. Bei der angegebenen 23,5 mal 15,7 Millimeter vergleichsweise riesigen Grundfläche des Sensors fallen die einzelnen CMos-Elemente entsprechend größer aus, so dass das Bildrauschen beherrschbar wird.

        Verbaut werden soll der Sensor in hochwertigen Spiegelreflexkameras, die meist nicht von der Zielgruppe einfacher Knipser gekauft werden. Das sollte man bedenken, bevor man eine technische Innovation verdammt.

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