Mandriva und Turbolinux schließen Linux-Allianz

Beide Unternehmen wollen sich verstärkt auf die Qualität konzentrieren

Das Unternehmen Turbolinux aus Tokio und Mandriva aus Paris haben eine Linux-Allianz geschlossen. Unter dem Namen Manbo-Labs wollen sie ihre Produkte vereinen, um künftig ein gemeinschaftliches Basissystem verwenden zu können.

„Indem wir unsere Ingenieursressourcen in einen Topf werfen, können Mandriva und Turbolinux mehr in die Technologie und Produktqualität investieren. So wollen wir unsere Liste an kompatibler Hardware erweitern und letztendlich unsere Beziehungen zu Software- und Hardware-Unternehmen stärken“, heißt es in dem Statement der Linux-Anbieter. Die erste Software, die das gemeinsame Basissystem nutzen wird, wird den beiden Unternehmen zufolge das so genannte Mandriva Linux 2008 Spring sein.

In der Vergangenheit haben ähnliche Partnerschaften allerdings wenig bewirkt. Ein bekanntes Beispiel war United Linux, das 2002 die Ressourcen von Suse Linux, Conectiva und der SCO Group vereint hatte. Doch das Bestreben, eine effektive Konkurrenz Red Hat zu werden, schlug fehl, und die Allianz löste sich nach nur zwei Jahren auf. 2004 entstand das Linux Core Consortium, das im Prinzip aus United Linux ohne Suse, aber dafür mit Progeny Linux bestand. Auch diese Verbindung erreichte nicht viel.

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