Microsoft bringt virtuelle Einkaufsliste in den Supermarkt

Zielgruppenspezifische Video-Werbung soll "Kaufentscheidung erleichtern"

Microsoft will das Erstellen von Einkaufszetteln im Internet künftig mit realen Einkaufswägen im Supermarkt verbinden. Erste Tests sollen bereits in der zweiten Jahreshälfte 2008 in Shoprite-Supermärkten an der nordamerikanischen Ostküste starten.

Besitzer einer Shoprite-Loyalty-Card geben zuhause ihre Einkaufsliste auf einer Webseite ein. Im Supermarkt müssen sie die RFID-Karte dann lediglich vor eine Konsole halten, mit denen die Einkaufswägen ausgestattet sind. Daraufhin erscheint ihre Einkaufsliste am Konsolenbildschirm. Wandern die Waren in den Wagen, erhält der Kunde zugehörige Preisinformationen, und die Produkte verschwinden von der Liste. Die Konsole hat Microsoft gemeinsam mit Mediacart entwickelt.

Aufgrund der Akquisition des Online-Werbeunternehmens Aquantive ist Microsoft außerdem in der Lage, Videowerbung auf die Konsolen zu bringen. Beispielsweise erhalten Kunden Werbeinformationen zu den Waren, die „die Kaufentscheidung erleichtern“ sollen. Auf diese Weise wird die zielgruppenspezifische Werbung Realität, denn Werber könnten so direkt im Laden ermitteln, wie die Produkte beim Kunden ankommen.

Themenseiten: Microsoft, Telekommunikation

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1 Kommentar zu Microsoft bringt virtuelle Einkaufsliste in den Supermarkt

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  • Am 15. Januar 2008 um 18:40 von besserwisser

    Alter Hut
    Sowas macht die Metro in Ihrem Futurestore in Rheinberg schon seit Jahren.

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