Hama ruft USB-Sticks „Flashpen Fancy“ zurück

Manipulierte Kapazitätsangabe kann Datenverlust zur Folge haben

Hama hat eine Rückrufaktion für USB-Sticks der Serie „Flashpen Fancy“ mit Größen von 2, 4 und 8 GByte gestartet. Nach einer internen Prüfung habe man festgestellt, dass ein Hersteller offenbar in betrügerischer Absicht fehlerhafte Datenträger geliefert habe, teilte das Unternehmen mit.

Die manipulierten Sticks melden dem Betriebssystem eine höhere Speicherkapazität, als eigentlich vorhanden ist. Dadurch kann es Hama zufolge sogar zu Datenverlusten kommen.

Betroffen sind alle Sticks der Fancy-Serie, die mit einer dreieckigen Befestigungsöse ausgestattet sind und die Chargennummer 82516 tragen. Allerdings sollen nicht alle Geräte aus der Produktionsreihe fehlerhaft sein. Um zu prüfen, ob es sich um einen ordnungsgemäß funktionierenden Stick handelt, bietet Hama auf seiner Website ein Testprogramm an.

Fehlerhafte Flashspeicher tauscht der Hersteller kostenlos um. Dazu muss der Stick mit einem ausgefüllten Rücksendeschein (PDF) an Hama versandt werden. Das Unternehmen bittet jedoch um Verständnis, dass der Umtausch aufgrund der aktuellen Wiederbeschaffungszyklen bis zu vier Wochen dauern kann.

Hama Flashpen Fancy
Die fehlerhaften USB-Sticks haben eine dreieckige Befestigungsöse und tragen die Chargennummer 82516 (Bild: Hama).

Themenseiten: Hama, Hardware

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