Windows Home Server: Microsoft warnt vor Dateikorruption

Anwender sollen ein Backup vorhalten

Microsoft warnt in einem Knowledge-Base-Artikel (KB946676) vor einer Beschädigung von Dateien durch Windows Home Server. Eine entsprechende Mitteilung findet sich zudem im Blog der Entwickler.

Dem Eintrag zufolge kann es zu Dateikorruption kommen, wenn folgende Programme zur Speicherung von Daten auf einem Heimserver verwendet werden: Windows Vista Photo Gallery, Windows Live Photo Gallery, Office Onenote 2007 und 2003, Outlook 2007, Money 2007, Synctoy 2.0, Quicken Quickbook und Bittorrent. Die Berichte stammen von Teilnehmern des Community-Forums.

Das Home-Server-Team schreibt im Blog, dass man das Problem sehr ernst nehme und auch über die Feiertage an der Lösung arbeite. Es sei inzwischen gelungen, den Sachverhalt zu reproduzieren.

Microsft empfiehlt, von allen Dateien, die auf Windows Home Server abgelegt werden sollen, ein Backup vorzuhalten. Die sichere Speicherung von Daten ist eigentlich eine der Kernfunktionen der Software.

Themenseiten: Microsoft, Software

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10 Kommentare zu Windows Home Server: Microsoft warnt vor Dateikorruption

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  • Am 24. Dezember 2007 um 18:24 von Kurt

    Leider zu spät
    Vor 4 Wochen habe ich meine Daten auf den Server gesichert, denn dafür ist er ja da und habe dann meinen Rechner von XP auf Vista aufgerüstet. Danach waren 3 Jahre Mails zerstört. Danke Microsoft.

    • Am 24. Dezember 2007 um 19:36 von Blubbb

      AW: Selber schuld
      Selber schuld, für Serveraufgaben gibt es schließlich Linux.

      • Am 25. Dezember 2007 um 9:16 von Major-X

        AW: AW: Selber schuld
        Sorry aber solche Kommentare helfen sicher nicht weiter.
        Zudem ist Linux auch nicht das Non-Plus-Ultra. Fehler können überall passieren. Aber inkompetent auf M$ rumhacken macht eh viel mehr Spaß….

        • Am 26. Dezember 2007 um 11:41 von MaxP

          AW: AW: AW: Selber schuld
          Wieso? Er hat doch Recht! Finger weg von Microschrott Produkten und solche gravierenden Probleme gehören der Vergangenheit an.

          • Am 26. Dezember 2007 um 16:31 von BSD-Entwickler

            AW: AW: AW: AW: Selber schuld
            "solche gravierenden Probleme gehören der Vergangenheit an."…

            pff… was für eine unqualifizierte Aussage! Aber ist ja schön, wenn man noch träumen kann :-)

          • Am 26. Dezember 2007 um 19:05 von MSKlopper

            AW: AW: AW: AW: AW: Selber schuld
            UUii, da spricht der Profi!

            Gott schick‘ Hirn vom Himmel.

            Vielleicht findet der ‚BSD-Entwickeler‘ dann doch noch heraus das Windows der größte Mist unter den Betriebssystemen ist.

      • Am 27. Dezember 2007 um 2:46 von bernd

        AW: AW: Selber schuld
        da ist was wahres dran. ich setzte seit ca. 8 jahren Linux auf meinem homeserver ein und habe bisher überhaupt keine probleme gehabt.

        also leute überlegt euch besser, ob ihr es riskieren wollt, microsoft eure daten anzuvertrauen.

  • Am 27. Dezember 2007 um 14:47 von MikeU

    Daten unter Linux sicher? Quatsch – Richtig ist…
    alle Daten die nicht extern gesichert werden, sind absolut überflüssig.
    Und dabei ist das Betriebssystem völlig egal. Oder gehen z.B. unter Linux keine Festplatten kaputt? Korrumpieren keine RAID-Systeme?

    Wenn Daten extern gesichert werden, ist solch ein Verlust zwar ärgerlich – aber nicht dramatisch.

    Mike

    • Am 27. Dezember 2007 um 17:23 von Klatt

      AW: Daten unter Linux sicher? Quatsch – Richtig ist…
      Gegen Hardwareausfälle ist kein System gefeit. Allerdins sind mir solche Fehler wie jetzt auf dem Windows Home Server, unter Linux seit 10 Jahren nicht vorgekommen.

  • Am 28. Dezember 2007 um 13:25 von Realist

    MS Erfahrungsresistent
    Obwohl die Produkte inzwischen mit immer mehr Verspätung (als geplant) auf den Markt kommen, häufen sich die darin enthaltenen gravierenden Fehler.

    Seltsamerweise lernen sie daraus nicht, die Produkte "ausgereifter" auszuliefern und weniger mittels Bunt-Klick-Schnickschnack mit ressourcenverschlingenden HW-Anforderungen und viel Werbegeschrei auf den Markt zu werfen.

    Diejenigen Nutzer, die ambitioniert an so eine Anforderung rantreten, werden die Vorzüge der OSS schätzen – kein Invest, ausgereift, skalierbar.

    Der unbedarfte MS-Anhänger wird sich auch zukünftig nicht kritisch mit den themen auseinandersetzen und jedes neue Produkt von MS wie die "Offenbarung" freudig annehmen.

    VISTA ist ein schönes Beispiel – es bietet keine Vorteile gegenüber XP (ausser bunten Spielereien) und trotzdem gibt es Leute, die dafür Geld auf den Ladentisch legen (obwohl sie XP bereits haben).

    Eine immer wieder gültige Regel lautet, dass man MS-Produkte niemals! produktiv einsezt, bevor nicht mindestens SP1 dafür erhältlich ist – dann lebt es sich auch mit MS-Produkten relativ einfach ;-)

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