Freenet sagt Drillisch ab

Telekommunikationsanbieter kündigt Holding-Struktur an

Freenet hat die Verhandlungen mit Drillisch beendet und sich damit gegen eine Zerschlagung des Unternehmens durch Teilverkäufe entschieden. Wie das Unternehmen mitteilte, will es nun eine Holding-Struktur einführen. Dazu solle das DSL- und das Portalgeschäft in Tochtergesellschaften ausgegliedert werden. Auf diese Weise werde die wertorientierte Unternehmensentwicklung der unterschiedlichen Geschäftsbereiche gefördert.

Die Übernahmeverhandlungen um Freenet liefen seit Monaten. Drillisch und United Internet hatten sich zu gleichen Anteilen in dem Gemeinschaftsunternehmen MSP verbündet, um die Übernahme voranzutreiben. Drillisch hätte nach einer erfolgreichen Übernahme das Mobilfunk-Serviceprovidergeschäft von Freenet weitergeführt. Das DSL-Geschäft sollte an United Internet gehen.

An der Börse wurde der geplatzte Deal negativ aufgenommen: Die Aktie von Freenet sank um knapp ein Prozent, während die Aktie von Drillisch um fast fünf Prozent einbrach.

Themenseiten: Business, Freenet

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

1 Kommentar zu Freenet sagt Drillisch ab

Kommentar hinzufügen
  • Am 20. Dezember 2007 um 21:41 von Gustav Grewe

    Drillisch will sauber bleiben, bravo!
    In letzter Sekunde hat Drillisch wohl eingesehen, dass mit der Übernahme von freenet (denn normal sind die nicht, freenet Werbespruch)höchste Gefahr für die eigene Unternehmenskultur besteht.
    Wer will sich schon freenet auf das Bein nageln?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *