Chef von Ericsson Deutschland tritt zurück

Stefan Kindt soll Ende des Jahres von Torbjörn Posse abgelöst werden

Stefan Kindt will zum 31. Dezember 2007 seinen Posten als Vorsitzender der Geschäftsführung von Ericsson Deutschland „aus persönlichen Gründen“ niederlegen. Vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrats wird Torbjörn Possne seine Nachfolge antreten.

Possne ist derzeit Leiter der Market Unit Northern Europe, zu der Deutschland, die Niederlande, Belgien, Luxemburg, die Schweiz und Liechtenstein zählen. Außerdem zeichnet er für das weltweite Ericsson-Geschäft mit der Deutschen Telekom verantwortlich.

Kindt hatte sein Amt erst im Februar letzten Jahres angetreten. Der 51-Jährige war zuvor Geschäftsführer der deutschen Niederlassung des britischen Telekommunikationsausrüsters Marconi Communications, dessen Telekomgeschäft Ericsson 2006 für knapp 1,8 Milliarden Euro übernommen hatte.

„Stefan Kindt hat sich nicht nur um die erfolgreiche Integration von Marconi in Deutschland verdient gemacht“, sagte Possne und äußerte Bedauern über Kindts Ausscheiden. Ericsson sei heute in Deutschland sehr gut aufgestellt, um neben seinem Mobilfunkgeschäft auch im Festnetz- und Services-Geschäft zu wachsen.

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