Sun lockt Open-Source-Entwickler mit einer Million Dollar

Mehrjähriges Programm soll Innovationen fördern

Mit dem „Open Source Community Innovation Awards Program“ hat Sun Microsystems ein Programm gestartet, das Innovationen innerhalb von Open-Source-Communitys fördern und die besten Initiativen finanziell belohnen soll. Für 2008 werden Preise für sechs Projekte ausgeschrieben. Mindestens eine Million Dollar soll ausgeschüttet werden. Damit schreibt nach Google ein weiteres namhaftes Unternehmen einen hoch dotierten Open-Source-Entwicklerwettbewerb aus.

„Entwickler-Gemeinschaften sind das Herz der Innovation in der Tech-Industrie und Suns Lebensblut“, sagt Jonathan Schwartz, CEO und Präsident von Sun Microsystems. Sun habe sich mit seinem gesamten Softwarespektrum, das einen Milliardenwert repräsentiere, der Open-Source-Software verschrieben. Entwickler-Gemeinschaften und daraus hervorgehende Innovationen zu fördern, hat laut Schwartz für Sun oberste Priorität.

Unterstützt werden im ersten Jahr prominente Projekte wie die Office-Lösung Openoffice.org. Die übrigen im ersten Jahr geförderten Communitys sind Glassfish (Anwendungsserver Java EE 5), Netbeans (integrierte Entwicklungsumgebung), Open JDK (Java-Entwicklungsumgebung), Open Solaris (Entwickler-Community für das Solaris-Betriebssystem) und Open-SPARC (Hardware-Design).

Details zu den Modalitäten der Wettbewerbe werden voraussichtlich ab 14. Januar auf der Website des „Open Source Community Innovation Awards Program“ bekannt gegeben. Die Gewinner will Sun im August 2008 nennen. Wie es mit dem mehrjährigen Programm dann weitergeht, ist noch offen.

Themenseiten: Open Source, Software, Sun Microsystems

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