AMD: Massenfertigung des Barcelona startet erst 2008

Fehler im Cache zwingt den Chiphersteller zu erneuten Zeitplanänderungen

Aufgrund eines Fehlers bei der Übersetzung des „Lookaside Buffers“ im Cache muss AMD den Beginn der Massenfertigung seines Barcelona-Prozessors wohl auf nächstes Jahr verschieben. Von dem Problem sind auch die Desktop-Chips mit dem Codenamen Phenom betroffen.

Ursprünglich wollte der Hersteller noch in diesem Jahr mit der Produktion von hohen Stückzahlen seiner ersten Quad-Core-CPU für Server beginnen. Zwar werden Barcelona-Chips schon an einige Hersteller für High-End-Maschinen verschickt, aber eigentlich sollten wesentlich mehr Kunden den Vierkernprozessor bereits im Dezember erhalten. Zudem wollte AMD vor Jahresende noch höher getaktete Modelle ausliefern, die es mit Intels Penryn-Chips aufnehmen sollten.

AMD hat sich offenbar mit der neuen Architektur etwas übernommen. Anders als der Konkurrent Intel, der zwei Dual-Core-CPUs zu einem Quad-Core-Server-Chip zusammenfügt, setzt AMD auf eine native Quad-Core-Architektur. Inzwischen liegt das Unternehmen jedoch fast ein Jahr hinter dem ursprünglichen Zeitplan.

Die Börse reagierte prompt auf die erneute Produktionsverzögerung: An der Wallstreet büßte das AMD-Papier rund 3,7 Prozent ein und sank auf ein 52-Wochen-Tief von 8,91 Dollar.

Themenseiten: AMD (Advanced Micro Devices), Hardware, Prozessoren

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