Qmail als Public Domain freigegeben

Ab sofort können Entwickler den Unix-Mailserver nach ihren Wünschen verändern

Dan Bernstein, Entwickler des Mailservers Qmail für Unix-Systeme, hat Version 1.0.3 seiner Software als Public Domain freigegeben. Damit unterliegt das Programm keinerlei urheberrechtlichen Beschränkungen mehr.

In einer Mitteilung erklärt Bernstein, dass es Entwicklern ab sofort freistehe, das Software-Paket zu verändern und modifizierte Versionen zu veröffentlichen. Allerdings sollten sie auf die Erhaltung der Schnittstellen-Kompatibilität achten. Um die Funktionsfähigkeit der Scripts sicherzustellen, fordert Bernstein die Programmierer zudem auf, das Verschieben von Dateien durch symbolische Links auf ihre Ursprungsposition zu dokumentieren.

Bernstein hatte Qmail ursprünglich entwickelt, weil er aufgrund zu vieler Sicherheitslücken mit bestehenden Mailserver-Lösungen unzufrieden war. Eine Besonderheit seines Mail Transfer Agent (MTA) ist die modulare Struktur: Jede Aufgabe wird von einem separatem Programm erledigt, was eine einfachere Wartung und eine geringere Fehleranfälligkeit bedingt.

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1 Kommentar zu Qmail als Public Domain freigegeben

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  • Am 4. Dezember 2007 um 13:18 von mario

    endlich
    bernsteins arbeit war super… damals. dass er das paket aber so lange nicht freigegeben hat, war ein fehler. qmail ist sicherlich nach exim eines der fehlerfreisten programme – postfix hat allerdings stark aufgeholt – vielleicht ist postfix derzeit sogar schon vor qmail. jedoch die konfiguration und der modulare aufbau ist einfach UNERREICHT. von seite des administrators ist es äusserst erfreulich, dass jetzt bugs gefixt werden, holes geschlossen und weitere softwareverbesserungen folgen werden.
    danke bernstein!

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