Samsung und Toshiba tauschen NAND-Lizenzen aus

Jeder darf Flash-Speicher nach den Konzepten des anderen bauen

Samsung und Toshiba haben sich ihre NAND-Flash-Speichertechnologien gegenseitig lizenziert. Dies teilt Toshiba in einer Aussendung mit. Toshiba darf ab sofort Module nach Samsungs Spezifikationen One NAND und Flex-One NAND fertigen und vermarkten, während Samsung im Gegenzug Zugriff auf Daten und Lizenzen für Tohibas LB-NAND- und Mobile-LB-NAND-Technologie bekommt.

OEM-Hersteller, die eine der beiden Spezifikationen verwenden, haben künftig die Wahl zwischen zwei Anbietern. Die beiden Hersteller hoffen im Gegenzug, dass sich mehr OEMs für ihre Technologien entscheiden werden.

Samsungs NAND-Technologien integrieren einen NAND-Kern, SRAM, Fehlerkorrektur und Schaltlogik auf einer Platine. Der Hersteller preist insbesondere die Fahigkeit seiner Module, SLC und MLC zu partitionieren. Dieses spezielle, aber flexible System unterstützt Samsung mit eigener Software, die die Integration erleichtert.

Toshibas Technologien spezifizieren dagegen eine konventionelle Einheit aus nichtflüchtigem Speicher und einem Controller. Anschlussbelegung und Befehlsfolge sind mit anderen Flash-Bausteinen kompatibel, nicht aber die logische Adresszuweisung. Die „Mobile“-Variante ist speziell für Handys und Smartphones ausgelegt.

Themenseiten: Business, Samsung, Toshiba

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