Adobe und Yahoo bestücken PDF-Dateien mit Werbung

Ads for Adobe PDF ermöglicht dynamische Textanzeigen in Acrobat und Reader

Adobe und Yahoo haben mit Ads for Adobe PDF einen Werbedienst gestartet, mit dem sich dynamische, kontextbasierte Textanzeigen in PDF-Dateien einbinden lassen. Der Service befindet sich zunächst allerdings noch in der Erprobungsphase und steht ausschließlich amerikanischen Werbetreibenden zur Verfügung, die englischsprachige Inhalte produzieren.

Die Anzeigen werden nicht innerhalb eines Dokuments platziert, sondern erscheinen in einem gesonderten Fenster innerhalb der Dateibetrachter Acrobat und Adobe Reader. Immer wenn eine mit Werbung versehene PDF-Datei geöffnet wird, passen sich die von Yahoo vermarkteten Inserate dynamisch an den Inhalt des Dokuments an. Werbetreibende erhalten anschließend detailierte Berichte über die Wirksamkeit ihrer Anzeigen.

Ads for Adobe PDF ist für die Inserenten kostenlos und benötigt keine spezielle Software. Die Abrechnung erfolgt wie bei ähnlichen Werbediensten nach „cost-per-click“.

Um den Service nutzen zu können, ist eine Anmeldung bei Yahoo erforderlich. Vor der Veröffentlichung müssen die Anbieter ihre PDF-Dateien auf die Server von Adobe und Yahoo hochladen, wo sie mit den passenden Anzeigen versehen werden.

Ads for Adobe PDF
Ads for Adobe PDF versieht PDF-Dateien mit kontextbasierten Textanzeigen (Bild: Adobe).

Themenseiten: Adobe, Business, PDF, Yahoo

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10 Kommentare zu Adobe und Yahoo bestücken PDF-Dateien mit Werbung

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  • Am 29. November 2007 um 12:19 von Rumble

    Minenfeld Werbung
    Machen siche die Werbetreibenden eigentlich klar, dass das Übermaß an Werbung kontraproduktiv sein könnte?

    Das Telefonbuch hatte früher ein, zwei Werbebanner an der Seite, war erträglich, der Dienst ist kostenlos, OK. Heute ist ads Ding mit Popunder, zig Einblendungen usw bis zur Unbenutzbarkeit verseucht – entweder wird der Dienst nicht mehr genutzt oder der massive Einsatz von Werbeblockern bereinigt auch die Letzte Werbung aus der Seite. Werbeeffekt verfehlt. Demnächst fliegen meine Mailkonten bei GMX und WEB auf den Müll – dort gibts sogar Werbeeinblendungen bei den bezahlten Diensten GMXpro und Web-Club. Statt dessen kommt eine eigene Maildomain – Ende Gelände, Schluss mit der Werbung.

    Ich stelle eine zunehmende Verärgerung fest, begleitet von einer inneren Ablehnung "Der wirbt so aggressiv, den kaufst du nicht"… und da setze ich auch um.

    Rumble

    • Am 29. November 2007 um 21:02 von Simon

      AW: Minenfeld Werbung
      Was Mailaccounts angeht, empfehle ich dir GMAil (http://www.gmail.com) von Google.
      Natürlich auch mit Werbung, allerdings ist die Googelwerbung doch sehr viel erträglicher als die Entsprechungen bei Web.de & Co, da bei Google nur Textanzeigen eingeblendet werden.

  • Am 29. November 2007 um 15:15 von mattizwo

    Werbung mit PDF
    Das ist ja wohl das Allerletzte.
    Was soll man noch alle ertragen?
    Gibt es nicht schon genug Spam?

  • Am 29. November 2007 um 17:19 von Bernd

    Alternative zu PDF?
    O.K. damit ist PDF also tot. Gibt es schon ein anderes Open Source Format anstelle des PDF? Es zeigt sich leider immer wieder, daß ALLES proprietäre nach einiger Zeit zu Müll wird. Schade eigentlich. Habe PDF bislang immer gemocht, aber irgendwann wissen Sie einfach nicht mehr wohin die Produktentwicklung gehen soll. Und natürlich wird alls ganz sicher sein… (Bitte installieren Sie Update57, schwerwiegender Systemfehler im Werbemodul). NEIN DANKE zu Werbung im PDF.

  • Am 29. November 2007 um 21:06 von Simon

    Nur schlecht?
    Bevor man sich zu sehr über Werbeeinblendungen in PDF beschwert, sollte man bedenken, dass dies auch eine Möglichkeit für Inhaltsanbieter darstellt, werbegestützt auch ansonsten kostenpflichtige Inhalte kostenlos anzubieten.
    Über Anzeigen in kostenlosen Zeitungen beschwert sich auch niemand; hier wird das Prinzip auf ein flexibleres Medium übertragen.

  • Am 29. November 2007 um 21:47 von Stefan

    Bei den kostenlosen Zeitungen entscheide ich…
    … ob ich es lese oder einfach umblaettere – sobald sich die PDF Application als Wurfsendungsvertreiber sieht und mich zwingt auch nur einmal etwas weg zu klicken werde ich PDF deinstallieren. Man schraengt sich ein – ich habe auf meinem Heim PC noch nie mit Windosmediaplayer gearbeitet und WMV etc Files oeffne ich nicht. Youtube laueft und die Werbung am Rande kuemmert mich nicht – mein Proxyserver eliminiert 99% der Werbung ohne mein zutun. Installation hat 10 min gedauert.

  • Am 30. November 2007 um 9:12 von Harald Richter

    Dynamische PDF-Files = Echtheit-Verletzung:
    Adobe generiert sich mit der Idee einen Bärendienst. Bislang gilt das PDF-Format als Standart in EU-Europa für unverfälschbare Daten-Textdarstellungen. Wissende Gerichte/Sachverständige/Behörden haben bislang dem PDF-Format den Wert eines Ausdrucks eines Dokuments beigemessen. Mit veränderbaren Inhalten gibt Adobe dieses Privileg und Kauf/Nutzungsargument auf. Dies wird für Adobe bereits mittelfristig sicher teurer, als der Nutzen durch dynamische Inhaltswechsel. Andere Anbieter/Entwickler (z.B. Microsoft) können den Marktbedarf zu authentischen Darstellungen spielend übernehmen.

    Harald Richter, München

  • Am 30. November 2007 um 10:10 von Thomas

    Na dann halt PDF ohne Acrobat-Reader ;-)
    Na dann ist der Acrobat-Reader – der in den letzten Jahren eh zur instabilen Monsterapplikaton mutiert ist – halt zukünftig tot!
    Es gibt genügend kostenlose Alternativen um PDFs anzuzeigen. Und die werden uns sicherlich mit der Werbung verschonen… ;-)

    • Am 3. Dezember 2007 um 16:25 von Rene

      AW: Na dann halt PDF ohne Acrobat-Reader ;-)
      für private zwecke wirst du wohl recht haben, für Unternehmen sieht die Geschichte wieder anders aus ;-)

    • Am 7. Dezember 2007 um 11:20 von Gustav Grewe

      AW: Na dann halt PDF ohne Acrobat-Reader ;-)
      Hier habe ich den schwulstigen Adobe-Reader vor 2 Jahren erfolgreich hinausgeschmissen.
      Installiert ist der schlanke PDF-Leser Foxit. Platz auf der Festplatte: 2,76 MB. Geschwindigkeit: super.

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