Retuschiersoftware ersetzt Schönheitschirurgen

Portrait Professional erstmals in deutscher Version erhältlich

Globell bietet mit Portrait Professional 6.0 ab sofort eine Bildbearbeitungssoftware, die Gesichter nach gängigen Schönheitsidealen retuschiert. Die von Anthropics Technology entwickelte Retuschiersoftware ist nach Angaben des Unternehmens auf aktuelle Schönheitsideale „gedrillt“, um so auch ungeübten Anwendern eine professionelle Fotoretusche zu ermöglichen.

Zu diesem Zweck wurde die Software mit einer großen Anzahl an Beispielporträts gefüttert. Dadurch kennt sie laut Anthropics das gegenwärtige menschliche Schönheitsideal und kann somit eine entsprechende Retusche erleichtern. Der Nutzer muss markante Punkte des Gesichts wie Augen, Nasenspitze und Mundwinkel markieren. Über die Verwendung von Schiebereglern können anschließend einzelne Effekte verstärkt, vermindert oder ganz ausgeblendet werden. Beispielsweise lässt sich die Belichtung korrigieren oder die Augenfarbe intensivieren. Auch die Gesichtszüge lassen sich per Schieberegler verschönern.

Portrait Professional funktioniert auch, wenn sich mehr als ein Gesicht auf dem Bild befindet. So sollen sich angeblich sogar Aufnahmen von Paaren oder Gruppen schnell optimieren lassen. Gewisse Standardkorrekturen wie das Entfernen roter Augen, das Aufhellen der Zähne und eine Retusche von Hautunreinheiten oder Flecken sowie von ungewollten Glanzlichtern führt Portrait Professional 6.0 laut Hersteller automatisch durch.

Portrait Professional 6.0 ist in Großbritannien schon seit einigen Monaten erhältlich. Globell vertreibt es jetzt erstmals auf Deutsch. Die Download-Version kostet rund 50 Euro. Sie kann allerdings nur JPEG- und TIFF-Dateiformate verarbeiten. Zur Bearbeitung des Rohdatenformates RAW ist Portrait Professional Max 6.0 erforderlich, das für 90 Euro erhältlich ist. Zum Testen steht eine kostenlose Version zur Verfügung, die jedoch kein Speichern bearbeiteter Fotos erlaubt.




Mit Portrait Professional 6.0 von Globell lassen sich Gesichtszüge per Schieberegler ändern (Foto: Globell).

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1 Kommentar zu Retuschiersoftware ersetzt Schönheitschirurgen

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  • Am 29. November 2007 um 13:27 von gutmann

    geanu das braucht es
    genügt eigentlich schon, wenn den patieten geklaute bilder gezeigt werden. 90 % aller schönheitschirurgen sind absolute nichtskönner – siehe http://www.top-schoenheitschirurgen.com

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