Telekom erwägt angeblich Übernahme von EDS

IT-Dienstleister soll Geschäftskundensparte T-Systems stärken

Die Deutsche Telekom will zur Stärkung seiner Geschäftskundensparte T-Systems offenbar Electronic Data Systems (EDS) übernehmen. Das berichtet die Financial Times Deutschland (FTD) unter Berufung auf interne Quellen.

EDS hat derzeit einen Börsenwert von rund 7 Milliarden Euro. Die Telekom könne sich EDS leisten, wenn sie sich einen Finanzinvestor als Partner für den Kauf suche, heißt es in dem Bericht. Zurzeit ständen dem Bonner Unternehmen rund 6,5 Milliarden Euro für Investitionen zur Verfügung. Nach der Verschmelzung von EDS und T-Systems sei ein Börsengang oder ein Weiterverkauf denkbar.

Laut FTD geht die Telekom davon aus, dass sich EDS und T-Systems gut ergänzen. Kunden und Produkte passen gut zusammen. Beispielsweise haben beide IT-Dienstleister viele Auftraggeber in der Automobilbranche. Zudem arbeiten 20 Prozent der EDS-Beschäftigten in Indien, wo die Telekom nur mit wenig Mitarbeitern vertreten ist.

Zuletzt hatte Telekom-Chef René Obermann vergeblich einen Käufer für T-Systems gesucht. Das Unternehmen hat mit sinkenden Umsätzen und einem hohen Personalbestand zu kämpfen. T-Systems gilt zudem als zu klein, um multinationale Konzerne zu bedienen.

Themenseiten: Business, Deutsche Telekom AG, Electronic Data Systems (EDS)

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