Neue Unterlassungsklage gegen SCO

Online-Brief mit abfälligen Bemerkungen über Linux aufgetaucht

Die Bremer Univention und die Bonner Tarent GmbH haben ein neues Ordnungsverfahren gegen die SCO Group GmbH und ihren Geschäftsführer Mike Olson eingeleitet. Auf einer SCO-Internetseite waren, wie auch schon im Jahr 2003, abfällige Bemerkungen über das Betriebssystem Linux aufgetaucht.

Die betroffene Seite ist nicht mehr erreichbar. SCO hatte dort behauptet, Linux sei ein nicht autorisiertes Derivat von Unix. Die Anwälte der Firma haben bereits eine Bereitschaftserklärung abgegeben, derartige Behauptungen im geschäftlichen Verkehr in Zukunft zu unterlassen. Bei Zuwiederhandlung sei man bereit, an die klagenden Firmen einen Betrag von jeweils 20.000 Euro zu zahlen.

In einem Schreiben der SCO-Anwälte heißt es außerdem, Mike Olson sei als Geschäftsführer der SCO Group GmbH ausgeschieden. Im Handelsregister wird er allerdings noch als offizieller Geschäftsführer aufgelistet. Die Unterlassungskläger werten dies als Veröffentlichung falscher Geschäftsdaten. SCO hat zu diesem Vorwurf bis jetzt noch nicht offiziell Stellung bezogen.

Themenseiten: Business, SCO

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