Apple erlaubt Virtualisierung von Leopard-Server

Neue Lizenzbestimmungen gelten nicht für die Desktop-Version

Apple erlaubt ab sofort die Virtualisierung von Mac OS X 10.5 Server. Was bisher ein Verstoß gegen die Lizenzbestimmungen war, wird nur ausdrücklich genehmigt. Auf diese Neuerung weist der Lizenzvertrag (EULA) hin. Bis dato gestattete Apple lediglich die Installation einer einzigen Systemkopie auf einem Mac, jetzt dürfen zwei oder mehr Kopien installiert werden. Die neue Bestimmung gilt jedoch nur für die Server-Version von Leopard, nicht für die Desktop-Variante.

Allerdings darf das Betriebssystem nur dann in einer virtuellen Maschine betrieben werden, wenn das physische System von Apple hergestellt wurde. Zudem muss für jede Leopard-Server-Kopie eine Lizenz von Apple gekauft werden.

Trotz dieser Restriktionen begrüßten Spezialisten für die Virtualisierung wie Parallels und Vmware den Schritt. „Das ist das erste Mal, dass Apple das EULA geändert hat, um die Virtualisierung zu erlauben“, sagte Ben Rudolph, Parallels‘ Director of Communications. In den kommenden zwei Monaten werde Parallels die Beta-Version eines Virtualisierungstools für Leopard Server veröffentlichen. Daran arbeite man bereits in enger Kooperation mit Apple.

„Ich bin über Apples Schritt sehr erfreut“, sagte auch Pat Lee, Vmware Senior Product Manager, dem Branchendienst Infoworld. Jetzt gebe es für Vmware „viel zu überdenken“. Über neue Produkte könne er noch nichts sagen.

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