Intel kündigt Itanium-Prozessor Montvale an

Server-CPU der Serie 9100 kommt mit zwei Rechenkernen und 667 MHz FSB

Intel hat heute ein Update seiner Itanium-Prozessoren für High-End-Server vorgestellt. Die CPUs mit dem Codenamen Montvale sind wie ihr im Juli 2006 erschienener Vorgänger Montecito (Itanium 9000) im 90-Nanometer-Verfahren gefertigt und besitzen zwei Rechenkerne.

Intel liefert die neuen Itanium-Prozessoren der Serie 9100 in sieben Varianten aus: Neben sechs Dual-Core-Modellen werde es auch eine Einkernversion geben, sagte Eddie Toh, Marketingmanager von Intels Serverplattformsparte für die Region Asien-Pazifik.

Der Montvale-Chip verfügt über drei neue Funktionen: Die Core-Level-Lock-Step-Technologie soll die Datenintegrität und Zuverlässigkeit von Applikationen verbessern, indem sie versteckte Fehler innerhalb des Kerns vermeidet. Gemeinsam mit der Socket-Level-Lock-Step-Technik stellt die Funktion Intel zufolge sicher, dass alle Berechnungen zwischen Sockel und Prozessor korrekt verlaufen.

Das zweite neue Feature ist eine auch als Demand-based Switching (DBS) bekannte Stromsparfunktion. Sie reduziert den Energieverbrauch von Servern während des Leerlaufprozesses der CPU.

Als weitere Neuerung verfügt die Itanium-9100-Serie über einen auf 667 MHz erhöhten Frontsidebus. Zudem wurde die Taktrate auf bis zu 1,66 GHz gesteigert. Dadurch sollen die neuen Chips fast 20 Prozent mehr Leistung bringen als gleich getaktete Montecito-CPUs.

Die nächste, im 65-Nanometer-Prozess produzierte Itanium-Generation namens Tukwila wird voraussichtlich 2008 oder 2009 auf den Markt kommen. Der im 32-Nanometer-Verfahren hergestellte Poulson soll dann 2010 oder 2011 folgen.

Themenseiten: Hardware, Intel, Prozessoren

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