Preisverfall treibt Plasma-Verkäufe auf Rekordhoch

Im Weihnachtsgeschäft soll der Absatz auf 4,5 Millionen Panels steigen

Nach den schleppenden Verkäufen in der ersten Jahreshälfte hat das Geschäft mit Plasma-Panels im dritten Quartal kräftig angezogen. Laut Berechnungen des texanischen Marktforschungsunternehmens Displaysearch verbuchten die Panel-Hersteller in den vergangenen Wochen mit 3,1 Millionen verkauften Plasma-Panels ein neues Hoch. Im Vergleich zum Vorjahresquartal bedeutet das ein Plus von neun Prozent. Zu Jahresbeginn hatte die Plasma-Industrie dagegen noch Rückgänge hinnehmen müssen.

Für die aktuellen Absatzrekorde macht Displaysearch insbesondere die steigende Verfügbarkeit von 1080p-Panels verantwortlich, die im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Zuwachs von mehr als 1000 Prozent verzeichneten. Darüber hinaus konnte das Großformat – also Panels ab einer Größe von 50 Zoll – seinen Anteil an den Plasma-Verkäufen erhöhen. Auch die zunehmende preisliche Wettbewerbsfähigkeit mit der LCD-Konkurrenz ist ein bedeutender Faktor für den Aufwind im Plasma-Segment. Im Schlussquartal 2007 werde mit 4,5 Millionen verkauften Displays eine neue Bestmarke aufgestellt, prognostiziert Displaysearch.

Trotz der Absatzrekorde mussten die Plasma-Panel-Hersteller aufgrund der Preisrückgänge Einbußen bei den Erlösen hinnehmen. Die Umsätze schrumpften laut Displaysearch gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 31 Prozent auf 1,4 Milliarden Dollar. Dabei gingen die durchschnittlichen Panel-Preise erneut im zweistelligen Prozentbereich zurück und fielen im Vergleich zum dritten Quartal des Vorjahres um 37 Prozent auf 456 Dollar. Vor allem der Erfolg der kleineren 32-Zoll-Panels übte einen zusätzlichen Druck auf die Durchschnittspreise aus.

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