Apples Leopard wird wesentlich sicherer als Tiger

Mac OS X 10.5 bringt verschärfte Download-Überwachung und weitreichendes Zugriffsmanagement

Apple hat kurz vor der Einführung von Mac OS X 10.5 (Codename: Leopard) am 26. Oktober einige der neuen Sicherheitsfunktionen bekannt gegeben. Demnach wird Leopard in diesem Bereich elf Verbesserungen enthalten.

Dazu zählen Features wie ASLR (Adress-Space-Layout-Randomization), das Speicherbereiche von wichtigen Systemteilen zufällig vergibt, sodass bei einem Pufferüberlauf der Zielbereich nicht vorher bestimmbar ist. „Tagging download“ verlangt vor jedem Download die Zustimmung des Nutzers. Auch die exakten Details des Downloads können eingesehen werden, beispielsweise die zugehörige Anwendung und die Quell-URL.

Leopard soll zudem die Kontrolle über den Netzwerkzugriff auf private Ordner erleichtern. Weiterhin wird ein digitales Zertifikat bereitgestellt, mit dem sich E-Mails verschlüsseln lassen. Auch eine anwendungsbasierte Firewall ist in der neuen Mac-OS-Version enthalten, die es dem User erlaubt, die Zugangsrechte jeder einzelnen Applikation individuell festzulegen.

Alle Anwendungen werden entweder von Apple oder einem Drittentwickler signiert sein. Darüber hinaus können Smart-Card-Nutzer ihren Mac künftig so konfigurieren, dass der Bildschirm blockiert wird, sobald die Karte aus dem Rechner entfernt wird.

[legacyvideo id=88072964]

Themenseiten: Apple, Software

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

1 Kommentar zu Apples Leopard wird wesentlich sicherer als Tiger

Kommentar hinzufügen
  • Am 25. Oktober 2007 um 10:59 von Chris

    Da hat MS…
    von Apple kopiert, ohne das sie von diesen "innovativen" Features überhaupt wussten. Eine Frechheit ist das. MS hat bestimmt eine "TimeMachine" benutzt um diese Features von Apples neuem Mega-Bestriebssystem zu kopieren, bevor Apple selbst wusste, dass sie das solche Features einbauen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *