Studie: Umfang von Logdateien steigt rasant an

Zehn Terabyte pro Monat sind zukünftig keine Ausnahme mehr

Die Enterprise Strategy Group (ESG) hat festgestellt, dass bei 44 Prozent der Großunternehmen Logdateien pro Monat mehr als ein Terabyte Speicherplatz beanspruchen. Bei elf Prozent der Firmen sind es sogar mehr als zehn Terabyte pro Monat.

Logdateien werden genutzt, um beispielsweise Sicherheitsvorfälle zu überwachen. Im Falle eines Sichherheitsangriffs werden die Logfiles nach möglichen Hinweisen auf Fehler und Ausfallarten durchsucht.

Laut Angaben von ESG planen die meisten Firmen, zukünftig noch viel mehr Daten für Analysezwecke zu protokollieren. Bislang sind Logdateien von zehn Terabyte pro Monat noch die Ausnahme, doch in zwei bis drei Jahren dürfte dies Standard sein. ESG erwartet, dass das Datenaufkommen bestehende Verwaltungs- und Analysesoftware überfordert.

Folglich erwarten die Forscher, dass sich das Angebot auf diesem Gebiet stark erweitern und eventuell sogar als Dienstleistung über Webschnittstellen angeboten werden wird. Anbieterseitig sieht ESG hierfür die Unternehmen Arcsight, IBM, Log Logic, Network Intelligence und Symantec bestens positioniert.

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