Hitachi: Neue Leseköpfe ermöglichen 4-TByte-Festplatten

Volles Potenzial der Technologie wird erst 2011 ausgeschöpft

Der japanische Elektronikkonzern Hitachi hat einen kleinen Schreib- und Lesekopf entwickelt, der die Speicherkapazität von Harddisks angeblich deutlich steigern soll. Die neuen CPP-GMR-Köpfe sollen eine Vervierfachung der Datendichte ermöglichen. Somit lassen sich Desktop-Festplatten mit bis zu vier Terabyte konstruieren sein. Notebook-Harddisks können bis zu ein Terabyte fassen.

Der Schreib-Lesekopf von Hitachi ist 30 bis 50 Nanometer groß. Ab 2009 will Hitachi die ersten Leseköpfe mit einer Größe von 50 Nanometern in Produkten ausliefern. Aber erst für 2011 prognostiziert der Konzern die weitere Verkleinerung auf 30 Nanometer, was das volle Potenzial der Technologie ausschöpfen würde.

Mit den neuen Schreib- und Leseköpfen will Hitachi bei Festplatten eine Datendichte von einem 1 TBit pro Quadratzoll erreichen. Bisher weisen Festplatten mit Perpendicular-Recording-Technologie eine Dichte von bis zu 500 GBit pro Quadratzoll auf.

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