Bitkom: Jeder Dritte nutzt Online-Banking

Zuwachs von sechs Prozent gegenüber 2004

Das Internet wird immer mehr zur Bankfiliale. 2006 hat fast jeder dritte Deutsche zwischen 16 und 74 Jahren (32 Prozent) ein Online-Konto geführt, was einem Zuwachs von sechs Prozent gegenüber 2004 (26 Prozent) entspricht. Im laufenden Jahr steigt die Quote auf voraussichtlich 35 Prozent. Das teilte der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) heute in Berlin mit.

Gleichzeitig werden laut einer aktuellen Erhebung von Thomson Media Control im Auftrag des Bitkom Kredite, Konten und andere Finanzprodukte im Internet so stark beworben wie nie zuvor. Investierten Banken und Versicherungen im ersten Quartal 2007 etwa 18 Millionen Euro in grafische Online-Werbung, waren es im zweiten Quartal 23 Millionen Euro und im dritten Quartal schon 28 Millionen Euro.

Banken und Versicherungen zeigen damit einen Trend an, der laut Bitkom für die gesamte Wirtschaft gilt. So kletterten die Ausgaben für grafische Internetwerbung über alle Branchen hinweg in den ersten drei Quartalen 2007 auf insgesamt 627 Millionen Euro – ein Zuwachs von 68 Prozent (erste drei Quartale 2006: 373 Millionen Euro).

Mit 69 Millionen Euro entfiel knapp ein Zehntel davon auf den Finanzsektor. Besonders stark wurden hier Konten und Kredite beworben. In diesem Segment summierten sich die Ausgaben auf 32 Millionen Euro. Dahinter folgten Versicherungen und Altersvorsorge mit 16 Millionen Euro auf Rang zwei sowie Fonds und andere Geldanlage-Produkte mit 15 Millionen Euro auf Platz drei.

Bitom Online-Banking
32 Prozent der Deutschen nutzen Online-Banking (Bild: Bitkom).

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1 Kommentar zu Bitkom: Jeder Dritte nutzt Online-Banking

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  • Am 8. Oktober 2007 um 15:26 von Paul

    Online-Banking
    Es könnten schon seit Jahren weit mehr sein wenn die Banken die Sicherheitsmechanismen erhöhen würden und auch eine gewisse Verantwortung tragen würden.
    Und auch die Versicherungen könnten besser dastehen wenn die Versicherungsvertreter nicht so selbstherrlich Änderungen an bestehenden Verträgen machen dürften sondern die schriftliche Zustimmung zwingend notwendig wäre.

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