Sun integriert Storage- und Server-Geschäft

Besondere Aufmerksamkeit gilt der Langzeitarchivierung auf Bandspeichern

Sun-Chef Jonathan Schwartz hat bekannt gegeben, dass sein Unternehmen den Server- und Storage-Bereich zu einer einzigen Sparte zusammenlegen wird. Mit diesem Schachzug plant das Unternehmen, sich mehr auf dem Storage-Markt zu positionieren, der aus der Server-Welt dank Virtualisierung mittlerweile nicht mehr wegzudenken ist.

„Das neue Systems-Team soll sich auf die Zusammenführung von Computer-, Storage- und Netzwerk-Systemen konzentrieren. Denn die Admins müssen schon jetzt fortlaufend die Interaktionen dieser drei Systembereiche verwalten“, sagt Schwartz.

Schwartz unterstreicht außerdem, dass Sun besonders am Tape als Langzeit-Storage-Medium interessiert ist. „Wir sind überzeugt, dass der Markt für Langzeit-Storage-Medien kontinuierlich wachsen wird. Allein heute schon ist Tape das einzige Medium, das die Daten über lange Zeit hinweg intakt halten kann, ohne auf Elektrizität angewiesen zu sein. Denn das wird definitiv mehr und mehr Relevanz bekommen, gerade jetzt, wo die Stromkosten steigen und die Rechenzentren enorme Summen für das Betreiben ihrer Storage-Area-Networks ausgeben müssen“, erklärt Schwartz.

Bandspreichermedien sind laut Schwartz die effektivste Index- und Retrieval-Archivierungsplattform, die gleichzeitig auch ökonomisch mit der Speicherung von Langzeitdaten umgeht. Aus diesem Grund seien die Bänder ein integraler Bestandteil von Suns Archivierungsplänen.

Themenseiten: Hardware, SUN

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