DivX klagt gegen Universal Music Group

Unternehmen will sich vor Copyright-Ansprüchen des Musiklabels schützen

DivX hat vor dem Bundesbezirksgericht in San Diego Feststellungsklage gegen die Universal Music Group (UMG) eingereicht, um eine Unbedenklichkeitserklärung für seine Videoplattform Stage6 zu erwirken. Das Unternehmen will sich damit vor etwaigen Copyright-Ansprüchen des Musiklabels schützen.

Das Gericht soll DivX bescheinigen, dass sein Videoportal den Bestimmungen des Digital Millenium Copyright Act (DMCA) entspricht. Laut dem 1998 in Kraft getretenen US-Gesetz verstoßen Anbieter erst dann gegen Urheberrechte, wenn sie nichts gegen bekannt gewordene Rechtsverletzungen unternehmen. Für von Dritten verursachte Copyright-Verletzungen können sie demnach nicht sofort haftbar gemacht werden.

DivX zufolge hält sich Stage6 streng an die gesetzlichen Vorgaben. Mit der Klage will das Unternehmen nun aber auf Nummer sicher gehen, dass die Plattenfirma künftig keine finanziellen Ansprüche erheben kann.

„Wir haben diesen Schritt unternommen, um Stage6 vor unbegründeten Forderungen und Bedrohungen seitens UMG zu schützen“, sagte David Richter, Vizepräsident für Geschäftsentwicklung und Recht bei DivX. „UMGs Vorgehensweise, innovative Dienstanbieter anzugreifen, ist entmutigend und behindert die Entwicklung neuer Technologien.“

Themenseiten: Business, DivXNetworks

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

3 Kommentare zu DivX klagt gegen Universal Music Group

Kommentar hinzufügen
  • Am 15. März 2008 um 21:40 von stage6

    copyright terroristen
    diese dreckschweine der musik terrror copyright maffia wollen das man ihre produckte kauft.
    JETZT NICHT mehr!!!
    Boykottiert diese parasiten-industrie die das internet sabotiert!!

    • Am 28. Februar 2009 um 12:36 von Heller

      AW: copyright terroristen
      Bin dabei!

  • Am 16. Dezember 2010 um 23:11 von Michael Wendl

    NIEDER mit UMG!
    vernichtet die UMG! Man soll als Internetuser 5 euro Gebühren zahlen aber dafür keine Internetsperren mehr vor finden, weil die Internetsperren regen auf und wenn ich Amok läufer wäre, dann würden die Erfinder der UMG gefährlich leben!.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *