Telekom will Internet-Fernsehen auch fürs DSL-Netz

Mindestens 100.000 Kunden sollen bis zum Jahresende Internet-TV nutzen

Die Deutsche Telekom hat sich bis zum Ende des Jahres 100.000 bis 200.000 Internet-TV-Kunden als Ziel gesetzt. Telekom-Vorstandschef René Obermann will mehr Popularität erreichen, indem das TV-Angebot in Zukunft auch über das normale DSL-Netz und nicht nur über VDSL ausgestrahlt wird.

Während VDSL nur in 27 Städten verfügbar ist, deckt das DSL-Netz weitere 750 Städte ab. Die Deutsche Telekom plant allerdings, das VDSL-Netz auszubauen, und will bis zum Jahresende über 17 Millionen Haushalte erreichen.

Neue Bündeltarife, die neben Medieninhalten auch Telefon und Internet enthalten, sollen bei der weiteren Verbreitung helfen. Sie sind mit 60 bis 75 Euro pro Monat günstiger als die bisherigen VDSL-Tarife. Festnetz-Chef Timotheus Höttges sagte, diese Angebote seien wichtig, um auch in Zukunft die Umsätze zu sichern.

Themenseiten: Breitband, Deutsche Telekom, Telekommunikation

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1 Kommentar zu Telekom will Internet-Fernsehen auch fürs DSL-Netz

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  • Am 30. August 2007 um 21:30 von Michael

    Statt Fernsehen übers Internet erst mal DSL richtig ausbauen
    Es wäre sinnvoller, wenn die Dt. Telekom erst mal DSL weitestgehend verfügbar macht. Aber anstatt Geld in den umfassenden Ausbau der DSL-Verfügbarkeit in ihrem Telefonnetz zu stecken, wird in unsichere VDSL- und IPTV-Projekte investiert.
    Als Grund dafür, dass bestimmte Häuser/Haushalte nicht DSL nutzen können, wird von der Telekom angegeben, dass sich das Nutzbarmachen von DSL beispielsweise bei Häusern mit Glasfaser-Versorgung bis in den Keller nicht rechnet, also zu teuer ist.
    Aber das VDSL-Projekt oder das IPTV-Projekt, welches viel weniger Haushalte interessieren dürfte, wird als lohnenswert angesehen, obwohl in Deutschland mit vielen Free-TV-Sendern hier eine starke Konkurrenz herrscht.
    Man sieht hier leider, das der vorgeschobene Grund "DSL-Ausbau zu teuer" nicht wirklich stimmen kann und die betroffenen Kunden dem Unternehmen offensichtlich egal sind. Sollen diese Kunden doch sehen, wie sie mit diesem fehlenden Service leben können.

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