IT-Fachkräfte fürchten Jobverlust durch Offshoring

Inder sehen Auslagerungen als Vorteil für Europa

Immer mehr Angestellte der IT-Industrie in Europa befürchten, ihren Job aufgrund von Offshoring-Maßnahmen zu verlieren. Das ist das Ergebnis einer von Silicon.com durchgeführten Umfrage.

Ein Drittel stimmte der Aussage „Ich habe das Gefühl, dass Offshoring meinen gegenwärtigen Job gefährdet“ zu. Das entspricht einem Anstieg von einem Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig ging die Zahl der Arbeitnehmer, die Offshoring nicht als Bedrohung sehen, von 44 auf 41 Prozent zurück. Der Anteil ohne eine bestimmte Meinung zum Thema stieg von 17 auf 23 Prozent.

Über 40 Prozent der befragten Software- und Webentwickler fürchten, ihren Job zu verlieren, zwei Drittel der anderen IT-Fachkräfte teilen diese Meinung. Dagegen ist weniger als ein Drittel der CIOs und knapp über ein Drittel der IT-Manager sowie Vorstandsmitglieder besorgt. Das ist wenig verwunderlich, da 63 Prozent aller Befragten meinen, dass IT-Jobs, die Geschäftsaufgaben enthalten, seltener ausgelagert werden als rein technische Arbeitsstellen.

Ein aktueller Report der Non-Profit-Forschungseinrichtung The Work Foundation fand entgegen der Silicon-Umfrage kaum Hinweise dafür, dass es eine signifikante Arbeitsplatzverlagerung aufgrund von Offshoring gibt. „Indische Unternehmen sehen das Offshoring als Vorteil für Europa, da man sich somit auf das ‚Denken‘ konzentrieren und bessere Jobs anbieten kann, indem man die einfacheren Arbeiten auslagert“, heißt es in der Untersuchung.

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