Sprunghafter Anstieg von webbasierten Bedrohungen

Sophos: Gefahr durch infizierte Webseiten wird unterschätzt

Die Sicherheitsexperten der Sophos Labs haben im Juli einen dramatischen Anstieg von webbasierter Malware ermittelt. Dabei spielte insbesondere die Schädlingsfamilie Mal/ObfJS eine führende Rolle: Ihre Verbreitung stieg von 1,8 Prozent im Vormonat auf 17,3 Prozent im Monat Juli. Trotz dieses Wachstums ist es Mal/ObfJS nicht gelungen, die Schädlingsfamilie Mal/Iframe von Platz 1 der E-Mail- und Web-Schädlings-Top-Ten abzulösen. Mal/Iframe ist nach wie vor für 56 Prozent aller webbasierten Bedrohungen verantwortlich.

Die führende Position der beiden Schädlingsfamilien zeigt laut Sophos, welche Popularität webbasierte Schädlinge bei Cyberkriminellen mittlerweile haben. Gleiches gilt für den fortgesetzten Anstieg von verdeckten Javascripts in kompromittierten Websites.

Christoph Hardy, Security Consultant bei Sophos, kommentiert: „Immer noch haben zahlreiche Unternehmen nicht erkannt, welche Gefahren im Internet lauern. Damit erhöhen sie die Chancen für Hacker, die darauf aus sind, an vertrauliche Informationen zu gelangen. Es überrascht deshalb nicht, dass besonders harmlose Websites für derartige Angriffe missbraucht werden. Unternehmen sind im Allgemeinen nicht besonders streng, wenn es darum geht, ihren Angestellten den Zugriff auf augenscheinlich ‚harmlose‘ Websites zu sperren. Solche Websites ziehen täglich eine Vielzahl von Surfern an, was den Cyberkriminellen die Mühe erspart, unvorsichtige Anwender auf spezielle Seiten zu locken.“

Themenseiten: Spam

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Sprunghafter Anstieg von webbasierten Bedrohungen

Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *