Ersatzakku fürs Iphone erhältlich

Garantie erlischt bei eigenhändigem Wechsel

Ab sofort verkauft der Online-Händler shop.brando.com.hk ein Iphone-Akku-Set, mit dem die Besitzer des Smartphones den Akkuwechsel selbst vornehmen könnnen. Es kostet 20 Dollar.

Das Set umfasst nicht nur den Ersatzakku, sondern auch das für den Akkuwechsel erforderliche Werkzeug nebst Gebrauchsanweisung. Etwas Geschick sollte man mit mitbringen. Allerdings erlischt die Garantie fürs Iphone, wenn der Austausch eigenmächtig vorgenommen wird.

Zahlreiche Iphone-Kritiker haben den fest installierten Akku des Apple-Handys moniert: Ist seine Lebensdauer nach durchschnittlich rund 500 Ladevorgängen abgelaufen, so muss der Besitzer das Handy einschicken. Ein Akkuaustausch durch den Hersteller kostet rund 90 Dollar.

Themenseiten: Apple, Hardware, Mobile, iPhone

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8 Kommentare zu Ersatzakku fürs Iphone erhältlich

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  • Am 2. August 2007 um 12:34 von tommer

    Hmm
    Passt dieser Ersatzakku auch in das andere Handy, das Apple kürzlich herausgebracht hat, das iPhone?

    • Am 2. August 2007 um 13:27 von Thorsten

      AW: Hmm
      shop.brando.com.hk als link sicherlich hilfreich steht auch im Artikel.

      Übrigens schreibt ZDNET in letzter Zeit auch jeden müll hier aus oder?
      Damen und Herren ihr lasst nach.

  • Am 2. August 2007 um 15:33 von Lutz

    500 Ladungen????
    Wo nehmt Ihr nur diese Weisheiten her??? Apple gibt an, dass der Akku nach 400 Vollladungen noch 80 % der Kapazität hat. Nach weiteren 100 sollen die gegen 0 gehen. Das ist unwahrscheinlich und physikalisch gesehen einfach unwahr. Jeder Li-Ionen Akku läßt beim laden nach. Im allgemeinen spricht man von ca. 1000 Ladezyklen bis die Kapazität unter 50 % sinkt. Das trifft auch auf den iPhone Akku zu. Also solltet Ihr Euch mal kundig machen bevor hier solche News erscheinen.

    • Am 2. August 2007 um 16:19 von Akkumaster

      AW: 500 Ladungen????
      Hast du einen LiIon-Akku schon einmal 1000mal geladen ?
      Die Herstellerwerte sind eh nur "Maximal- sprich "Traumwerte".
      Da braucht man garnicht recherchieren.
      Die max. Ladezyklen von NiMH sind schon kräftig schön gelogen worden und da ist es bei LiIon bzw. LiPolymer auch nicht besser. Geht mir bloss weg mit diesen Angaben, die glaubt doch eh keiner mehr.

      • Am 2. August 2007 um 17:49 von Lutz

        AW: AW: 500 Ladungen????
        Sorry ich hab einen iPod und dessen Akku ist mehr als 700 Mal aufgeladen und hat eine Laufzeit von ca. 5,2 Stunden nach anfänglich 8 Stunden. Da scheinen mir 1000 Ladungen nicht übertrieben.

  • Am 2. August 2007 um 20:58 von Lithium

    Nicht die Ladevorgänge sind entscheidend
    Auf die Ladevorgänge kommt es doch gar nicht an. Würde man jeden Tag sein Handy laden, hätte man nach 3 Jahren gerade mal 1095 Ladevorgänge. Der Akku dürfte demnach noch knapp 50 % Kapazität haben. Nur wer lädt sein Handy schon täglich? Meines wird maximal wöchentlich geladen, das sind nach 3 Jahren ca. 150 Ladevorgänge. Damit sollte der Akku praktisch noch wie am ersten Tag sein, aber weitgefehlt. Lithiumionen oxidieren intern und haben bereits ohne Zutun 50 % ihrer Kapazität nach 3 Jahren verloren, deswegen kann ich diese Akkus auch nicht leiden, da jeder Hersteller sein Süppchen kocht und sie sehr teuer sind. Standard Bauformen (AAA, AA) sind mir wesentlich lieber. Aus http://de.wikipedia.org/wiki/Lithium-Ionen-Akku#Kennwerte

    "Die Kapazität eines Lithium-Ionen-Akkus verringert sich selbst ohne Benutzung mit der Zeit, hauptsächlich durch parasitäre Reaktion des Lithiums mit dem Elektrolyten. Die Zersetzungsgeschwindigkeit steigt mit der Zellspannung und der Temperatur. Eine Tiefentladung unterhalb 2,4 V kann den Akku dauerhaft schädigen. Hersteller empfehlen eine Lagerung bei 15 °C und einem Ladestand von 60%, ein Kompromiss zwischen beschleunigter Alterung und Selbstentladung. Ein Akku sollte etwa alle sechs Monate auf 40 bis 60% nachgeladen werden. Zur Zeit gilt die Faustregel, dass ein Li-Ionen-Akku nach ca. drei Jahren mehr als 50% seiner Kapazität eingebüßt hat. Generell sollte das Entladen unter 40% vermieden werden, da es bei "tiefen Zyklen" zu größeren Kapazitätsverlusten aufgrund irreversibler Reaktionen in den Elektroden kommen kann. Grundsätzlich ist es besser, Li-Ionen-Akkus "flach" zu zyklen, wodurch sich die Lebensdauer verlängert."

    • Am 3. August 2007 um 8:50 von Lutz

      AW: Nicht die Ladevorgänge sind entscheidend
      Ich stimme Dir zu. Tiefentladungen sollten vermieden werden. Statt dessen sollte jeder li-Ionen oder -Polymer Akku auch bei Nichtnutzung alle zwei Monate geladen werden. Die Ladezyklen beziehen sich auf vollständige Ladungen. Wenn ein Akku nur teilweise entladen ist zählt der Ladevorgang nicht als Vollladung. Ich habe für die Videokamera und die Digitalkamera Akkus die teilweise schon drei Jahre alt sind und noch eine lange Standzeit haben.
      Was nicht in Ordnung ist, ist die Wechselstrategie von Apple. Aber hier können nur die Nutzer etwas erreichen, wenn sie ausreichend sich mit Apple auseinandersetzen- oder sie gehen das Risiko des Garantieverlustes ein. Eine offenen Diskussion ist hier wohl der richtige Weg. Klagen allein macht keinen Sinn. Hier zählt es nur wenn viele sich zusammentun. Aber mit der gemeinsamen Aktion ist das in diesem System wie mit der Wahrheit – sie gibt es nur in ganz seltenen Fällen.
      Wichtig ist wie überall das Stehvermögen. Wer etwas ändern will muss dieses besitzen sonst erreicht er gar nichts.

      • Am 3. August 2007 um 11:37 von iSchrott

        AW: Nicht die Ladevorgänge sind entscheidend
        >Was nicht in Ordnung ist, ist die
        >Wechselstrategie von Apple. Aber hier
        >können nur die Nutzer etwas erreichen,
        >wenn sie ausreichend sich mit Apple
        >auseinandersetzen- oder sie gehen das
        >Risiko des Garantieverlustes ein.

        Genau, das beudeutet konkret – KEINEN iSchrott kaufen!

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