Strato stellt Rechenzentren Anfang 2008 auf Ökostrom um

Energie stammt von Laufwasserkraftwerken am Hochrhein

Der Webhoster Strato will die Energieversorgung seiner beiden Rechenzentren in Berlin und Karlsruhe zum 1. Januar 2008 auf Strom aus regenerativen Energiequellen umstellen. Dies vermeidet nach Angaben des Unternehmens den Ausstoß von jährlich 15.000 Tonnen Kohlendioxid.

Lieferant des Ökostroms ist die Naturenergie AG. Er stammt zu 100 Prozent aus Laufwasserkraftwerken am Hochrhein. Laufwasserkraft ist für den konstanten Grundlastbedarf der Rechenzentren besonders geeignet.

Strato-Vorstandsvoristzender Damian Schmidt sagte im Gespräch mit ZDNet, dass Energie beim Betrieb von Rechenzentren der größte Kostenblock ist – vor Personal, Abschreibungen, Hardware und Lizenzen. Durch energieeffiziente Hardware, intelligente Gebäudetechnik und plattformoptimierte Software habe Strato den Energieverbrauch pro Kunde in den letzten 18 Monaten um 30 Prozent senken können.

Die im Rechenzentrum in Berlin untergebrachten Dedicated Server sind mit AMD-Opteron-Prozessoren in spromsparender HE-Ausführung ausgestattet. Die in Karlsruhe betriebenen Shared-Webhosting-Pakete basieren auf T2000-Servern mit Ultra-Sparc-T1-CPUs (Niagara) von Sun.

Themenseiten: Strato, Telekommunikation

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2 Kommentare zu Strato stellt Rechenzentren Anfang 2008 auf Ökostrom um

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  • Am 5. Juli 2007 um 18:55 von CO2

    Mal nicht so angeben
    "Dies vermeidet nach Angaben des Unternehmens den Ausstoß von jährlich 15.000 Tonnen Kohlendioxid."
    Dafür bekommen andere Kunden von diesem Kraftwerk keinen Strom mehr bzw. weniger und erhalten ihren Strom dann von Kohlekraftwerken.
    Fakt ist die IT-Industrie verschlingt extrem viel Energie.

  • Am 9. Juli 2007 um 18:42 von Jens Jensen

    Mogelpackung
    Folgt man im Artikel dem Link bei "vermeidet", so ist den sich öffnenden Seiten zu lesen: "die naturenergie ag gehört über die energiedienst holding ag mehrheitlich zu dem energiekonzern EnBW. EnBW besitzt einen besonders hohen anteil an atomstrom" Die Gewinne aus dem Naturenergie-"Öko"strom fließen letzlich wieder in die Taschen der Atomstromer. Es nützt dem Klima wenig, wenn der Strom aus den großen (und meist schon lange abgeschriebenen) Flusskraftwerken teurer verkauft wird, ohne dass in regenerative Neuanlagen investiert wird. Da scheint sich Naturnergie vornehm zurückzuhalten.

    Ökostrom ist im Trend, das scheint auch Strato begriffen zu haben. Besser wäre es, zu einem echten Ökostromanbieter zu wechseln: Vier wirkliche Ökostromanbieter findet man bei http://www.atomausstieg-selber-machen.de
    Strato, 1&1 und wie ihr Provider alle heißt: bitte wechselt zu Ökostromanbietern – aber zu echten!

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