Microsoft und AMD starten Billig-PC-Verkauf in Indien

500-Dollar-System soll Ausbildungssystem reformieren

Microsoft hat zusammen mit AMD den Verkauf des IQ PC in Indien gestartet. Der Niedrigpreis-Computer wird für 500 Dollar zu haben sein. Die Zielgruppe sind bislang ausschließlich Kinder und Schüler im Bereich Kindergarten bis Oberstufe.

Ab nächsten Monat ist der so genannte IQ PC bei indischen PC-Händlern, in Buchläden und in anderen Geschäften erhältlich. Der Startpreis von 21.000 indischen Rupien soll mit der Zeit noch fallen.

Die AMD-basierte Hardware wird von Zenith Computers erstellt. Vorinstalliert sind Windows Vista Basic, MS Works, MS Student 2007 und Lern-Anwendungen einiger anderer Anbieter.

„Indien hat erhebliche Schwierigkeiten, eine adäquate Bildungsversorgung zu realisieren. Mit der richtigen Technologie könnten diese Probleme gelöst werden“, sagt Orlando Ayala, Manager bei Microsoft.

Der IQ PC ist die Spitze eines Programms, mit dem PCs in Indien und in anderen Schwellenländern erschwinglicher werden sollen. Bereits im April hatte sich Microsoft zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2015 die nächsten Milliarde Personen mit PCs auszustatten. Doch Microsoft-Gründer Bill Gates wünscht sich dieses Ziel schon viel früher. Derweil arbeitet Microsoft an einer Initiative, Windows und Office-Produkte mit finanzieller Unterstützung von einigen Regierungen für drei Dollar zur persönlichen Nutzung in den ärmsten Ländern abzugeben.

Themenseiten: AMD, Hardware, Microsoft

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