Entwicklungsgeheimnisse des Apple Iphone enthüllt

Wer auf den Zug mit aufspringen und Webseiten für das Iphone entwickeln will, muss ein paar Dinge beachten. ZDNet gibt Hinweise, die für eine gute Darstellung im Safari-Browser unabdingbar sind.

Für das Iphone kann nur „programmiert“ werden, indem man Webseiten schreibt, die auf dem Gerät angezeigt werden können. Also muss vor allem dafür gesorgt werden, dass die Web-Anwendungen mit der jeweiligen Bildschirmauflösung und den speziellen Eigenarten des Browsers funktionieren. Beim WWDC sind mehrere Details der Funktionen und Einschränkungen des Browsers durchgesickert, und die großen Ajax-Lieferanten arbeiten fieberhaft daran, dass ihre Toolkits ihn auch unterstützen können.

Apple versucht fieberhaft, keine Informationen über Iphone bekannt werden zu lassen, und verschickt fleißig Unterlassungserklärungen. Der Grund hierfür kann eigentlich nur sein, dass Apple ein möglichst großes Geheimnis um sein Iphone und es dadurch umso interessanter machen will. Das ist zwar legitim, aber gerade Entwickler brauchen vorab Informationen. Hier also die bisher bekannten Informationen aus der Entwicklung (Dank einiger Mitglieder der Foren FIGMA und Mac Rumors):

Auf dem Iphone wird eine Version des Safari-Browsers ausgeführt (419.3, basierend auf der Open-Source-Webkit-Engine – eine „alte“ Version von Safari, nicht die kürzlich angekündigte Version 3.0 Beta). Anwendungen, die in Safari funktionieren, werden also wahrscheinlich auch auf dem Iphone funktionieren. Auf jeden Fall empfehlenswert ist ein Toolkit wie GWT, damit erst gar kein Kopfzerbrechen wegen der Unterschiede zwischen den Browsern auftreten.

Die Auflösung des Web-Anzeigebereichs bei Hochkantanzeige beträgt 320 mal 396 Pixel. Der Punktabstand ist etwas kleiner als gewöhnlich, also sollte man die Fontgröße am besten nicht hartcodieren.

Leider unterstützt der Browser zumindest in der ersten Version weder Java-Applets noch Flash. Video und Audio werden mittels Quicktime unterstützt (H.264 Baseline Profile Level 3.0). Interessanterweise werden Youtube-Videos auf dem Iphone funktionieren, aber nur, weil Youtube die Videos für Iphone und Apple TV in das Format H.264 überträgt, statt das heute im Flash Player verwendeten Videoformat On2 VP6 zu nutzen. H.264 gehört zu den besten heute verfügbaren Hightech-Formaten, weshalb das eine bessere Videoqualität bei derselben Bandbreite bedeuten könnte. Bei direkten Links zu Filmen soll das Iphone angeblich automatisch in den Vollbild-Wiedergabemodus im Querformat schalten.

Themenseiten: Anwendungsentwicklung, Mobile, Software, iPhone

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